Dienstag, 10. Februar 2015

Cap de Formentor - 30. Januar 2015

Unser erster ganzer Tag auf Mallorca und ein reichhaltiges Frühstück. OK das geht, süß und salzig, Saft und verschiedene Heißgetränke, Eier und Speck, Kuchen und Kekse, Müsli und viel Obst. Dann konnten wir gestärkt in Richtung Cap de Formentor starten. Durch gut ausgebaute Straßen ist man innerhalb einer Stunde da. Sehr hübsch ist die Anreise über Serpentinen entlang der Steilküste. Immer wieder hat man Blick aufs Meer. 
ganz vorn steht der Leuchtturm
am Fels entlang schlängelt sich die Straße...entfernt das Mietauto
Leider war es etwas bewölkt und als wir aus dem Auto stiegen auch recht windig. Als ich nachlas wusste ich dann auch, dass dort immer Wind geht. Wir ließen uns davon aber nicht schrecken und erkundeten das Plateau am alten Leuchtturm. Lasen Infotafeln und guckten uns um. 
man beachte den Klumpfuß :-)
majestätisch am äußersten Rand
Danach ging es etwas abwärts einen nicht mehr gepflegten Treppenweg hinab zu einem Cache. Dieser Weg, mit seinen in den Fels geschlagenen Treppen, diente früher als Versorgungsweg für den Leuchtturm, bevor die Straße zum Cap Formentor fertig gestellt war. Nun wars Zeit für eine kleine Wanderung hinab zum Meer in die Cala en Gossalba (Rother Tour 50), die auch noch mit einem Multicache versehen war. Der Pfad war sehr schmal, doch immer gut zu finden. Bald konnten wir das erste Mal Bergziegen sehen. Die lassen sich von nichts und niemand stören. Die Jungtiere meckerten so vor sich hin und wir konnten in Ruhe beobachten. 
der Axel und das liebe Vieh
manchmal sind sie kaum zu sehen
In der Bucht angekommen begrüßte ich erstmal das Meer. Alle Steine sind rund geschliffen, das Wasser bricht an den Seiten, an der Küste halten sich Pinien irgendwie fest. Einfach malerisch. Verständlich dass dies ein beliebter Picknickort ist. Der Weg nach oben war ziemlich anstrengend. Es ging entlang eines Bachbettes bis wir auf den alten Leuchtturmweg kamen. Früher ein Versorgungsweg, der mit Maultieren begangen wurde, sind heute noch die Kehren gut ersichtlich. Man kann aber zwischenrein immer mal „abkürzen“, da dieser Weg stellenweise weggebrochen ist. 
niedliche kleine Bucht
der alte Leuchtturmwärterweg
Endlich oben angekommen fuhren wir wieder gen Palma. Kurz nach einem Tunnel, suchte MiSpi noch einen Cache, ich drückte mich...es ging uralte Stufen sehr steil hoch - Stairway to heaven? nein Stairway of secret. 
den Ausblick hatte ich nicht
Wieder in Palma wollte ich aber auch Sandstrand sehen. Es war noch Zeit zum Abendbrot und so liefen wir vom Ballermann 13 aus etwas am Meer entlang. Erste Muscheln wurden gesammelt ehe uns der Hunger heimwärts trieb. Bloß gut waren wir nicht ganz so zeitig und was soll ich sagen? Das Essen war warm bis heiß. Da schmeckten dann auch Fisch und Fleisch mit vielen Gemüsebeilagen. 

1 Kommentar:

  1. Na der Weg sieht ja ziemlich anstrengend aus. Und das auch noch bei diesem Wind absolvieren. Respekt!

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