Mittwoch, 11. Februar 2015

Cachen in der Zona M - 05. Februar 2015

Aufstehen und mal nach dem Patienten gucken. Dem ging es wieder so gut dass er nicht mal ne Paracetamol wollte. Und auch das Wetter hatte sich wieder erholt, so dass wir raus konnten. Bissel grau zwar aber erfahrungsgemäß zieht es im Laufe des Tages immer weiter auf. Nur was machen wir heute, zu anstrengend soll es auch nicht sein, also erkunden wir wieder alte Militäranlagen und gucken uns einen anderen Küstenabschnitt an. Es ging in die Gemeinde Calvia, wo wir auf der eigentlich recht kleinen Spitze den ganzen Tag verbrachten. Erst ging es mal steil die Küste hinab um uns am Meer kuriose Felsformationen anzusehen.  Dort entdeckte ich auch eine versteinerte Schnecke. 
Blick ans Ende

versteinert

Illa del Toro und Illa del Toreto

schön konzentriert laufen
Dies war nur der Anfang fossiler Funde und Entdeckungen. Gleich nach dem Anstieg wieder hoch auf den Weg, liefen wir bis ganz vor zur Spitze (N 39° 28.050 E 002° 28.645) des Landstreifens in die Cala  Refeubeitx. Ich hatte ja Angst dass gleich ein Saurier um die Ecke kommt, denn dort sahen wir nur Fossilien, versteinerte Muscheln, Knochen, Pflanzen und Schnecken in Felsen, ein zerfallender Sandstein der seine jahrtausende alte Schätze freigab und dann doch noch festhielt. Spannend war der Weg zurück auf das Plateau. Ehemals Militäranlage wird es nun als „Erholungsgebiet“ genutzt. Uns bissel unverständlich, was da Erholung für Familien mit Kindern ist, schließlich stehen unendlich viele Hinterlassenschaften rum. 
Zähne???

wenn er klettern kann ist er auch wieder fit

mal wieder 

Licht am Ende des Tunnels
Und erst unter Tage…wir liefen fast einen Kilometer im Dunkeln unter der Oberfläche durch Tunnel. Für uns genial und erlebnisreich, auch wenn sich nun langsam einiges wiederholte. Die Gebäude sind zum großen Teil zugemauert mit dem Hinweis, dass es gefährliche Gebäude sind und keine Wartung vorgenommen wird. Der Tag verging schnell mit einigen Caches in der Anlage und so wars wieder dunkel als wir heim kamen. Im Nachgang hat MiSpi noch rausgefunden dass es sich um die schwere Küstenbatterie Refeubeitx handelt, die erst 1996 endgültig still gelegt wurde. 
man kann sich nicht verlaufen (so hell wars aber nicht)

links der verborgenes Eingang

und wieder ein Tag vorbei

1 Kommentar:

  1. Ist ja irre! Schön zu sehen, dass es auch an der bisher von uns verschmähten Südküste allerhand zu sehen gibt. Leider ist Malle erst nächstes Jahr wieder dran. ;-)

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