Donnerstag, 22. Mai 2014

Jeschken und Weiterfahrt - 9. Mai

Die Zeit im Isergebirge neigte sich dem Ende zu. Doch was ist ein Aufenthalt im Isergebirge ohne im angrenzenden Jeschkengebirge auf dem Jeschken (Ještěd) gewesen zu sein? Also war der erst Anlaufpunkt heute klar. Auf nach Reichenberg. Vorher hieß es noch packen und die Zeit in der  Pension Ferda war vorbei. Große Zimmer, WLAN im Haus und ne ordentliche Frühstücksverpflegung, das Ganze zu humanen Preisen, haben uns einen schönen Aufenthalt dort ermöglicht. Schön gelegen ist sie am Waldrand mit plätscherndem Bach auch. Ein Biergarten und große Außenanlagen für die Kinder zum Spielen runden die Sache ab. Nein ich bekomme kein Geld für die Werbung, mir hat es dort einfach gefallen.
plus Waschecke, plus Sitzecke


Nach einem Abstecher zu Decathlon – unserem Lieblingssportgeschäft – stellten wir nach einigen Wirren das Auto unterhalb des Jeschken ab. Wir sollten an diesem Tag noch so lange im Auto sitzen dass es sinnvoll war noch einmal ein ordentliches Stück zu laufen. Von Süden bestiegen wir langsam aber stetig den Berg. Als Zwischenstopp fanden wir nahe einer Quelle noch einen Cache. Der Weg war abwechslungsreich aber anstrengend. Mal ging es über Stock und Stein, dann wieder über mit Schotter aufgefüllte Wege. Am Parkplatz für faule Wanderer angekommen, entschieden wir nicht die Straße hoch zu nehmen, sondern den Pfad zu suchen. Das haben wir nicht bereut. Schöne Aussichten auf Reichenberg und vor allem ein unverstellter Blick auf den markanten Turm. Trotzdem war ich froh als wir endlich oben waren. Als Fans der königlich – sächsischen Triangulation ist es Ehrensache die 4. Station erster Ordnung zu besuchen. Leider steht die nagelsche Säule nicht mehr. Dafür kann man den Rohanstein (Rohanský kámen) entdecken, einen alten Grenzstein. Und witziger Weise steht das oben ein Marskind rum. Ja echt, es ist traurig weil es nach Hause will, aber ein beliebtes Fotomotiv.
Reichenberg

Blick ins Weite

Rohanstein, Marskind und Mispi

na icke wer sonst ;)

der markante Turm

Nach einer Stärkung mit Bier und einer undefinierbaren aber oberleckeren scharfen Suppe suchten wir noch die obligatorische Dose, an einer feinen malerischen Stelle abseits jeden Rummels. Zügig ging es dann zurück, schließlich hatten wir viele Kilometer Autofahrt vor uns…wohin? Nach Österreich, Wien wartete auf uns. Während der ganzen Fahrt war eitel Sonnenschein und angekommen vorm AO Hotel ergatterten wir sogar noch einen freien und kostenlosen Parkplatz. Ich war hundemüde und beschloss beizeiten die Augen zu zumachen.

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