Dienstag, 28. März 2017

Kurztrip nach Gozo - 07.März 2017

Tag drei sollte uns nach Gozo führen. Wir hatten uns ne kleine Wanderung ausgesucht und so ging es früh beschwingt zum Bus. Es ging ganz schön Wind, aber die Sonne schien noch. Doch dann kam der Bus einfach nicht. Wir mussten eine weitere halbe Stunde warten ehe der nächste auch nicht kam und kamen so mit einer Stunde Verspätung erst weg. Da sich Busfahren immer ewig hinzieht waren wir erst um elf auf der Fähre, die uns nach Gozo bringen sollte. Ui mein Magen fand das Schaukeln nicht so toll und ich war froh als es nach 45 min vorbei war. 
Land in Sicht

So richtig wohl ist mir nicht

keiner da
Es begrüßte und ein stürmischer Wind und wir fuhren mit dem Bus nach Victoria. Dort schlumperten wir eine ganze Weile durch die Gassen und guckten und typische englische Hinterlassenschaften an, z.B. begegnete uns hier die erste rote Telefonzelle. Als wir auf die Uhr sahen war klar, dass die Wanderung ausfällt. Immer mal ein Regenschauer und der Sturm machten die Entscheidung leicht. Wir fahren mit dem Bus zum Azure Window. Gesagt getan und eine halbe Stunde später waren wir da. 
Malta is calling

Man beachte wie sich die Pflanze biegt
Wir kamen kaum aus dem Bus so sehr stürmte es, das Wasser tobte um uns rum und das Sicherheitspersonal wies uns an nur bis zu einem bestimmten Punkt zu gehen, da es sehr gefährlich sei. Ich liebte es, das Wasser spritze an den Felsen hoch, man konnte bei dem Krach sein eigenes Wort nicht verstehen und wie wild das Meer durch das berühmte Tor schoss war einmalig. Wie einmalig sollte sich am nächsten Tag zeigen, als das Tor gegen 10 Uhr morgens aufgrund des schweren Sturms im Meer versank. Axels Wetter war das nicht, er schimpfte über den Wind und so suchten wir nur noch einen Cache lösten die Earthcachefragen und nahmen den Bus zurück.
so sah es aus - das Azure Window

wildes Wasser

Jahrmillionen alt oder so

da konnte man eigentlich lang gehen

endlich Windschatten
Ab auf  die Fähre nach Malta. Diesmal fuhren wir um Comino rum, da dies anscheinend besser ging als der gerade Weg zurück. So konnten wir auch die Steilküste dort noch sehen.Zurück an Land stemmten uns noch einmal gegen den Wind. Auf uns wartete ein Cache in der Nähe einer in den Fels gehauene Behausung, ziemlich unzugänglich aber echt abgefahren. Die Erfahrung mit nicht kommenden Bussen machten wir auch am Abend noch einmal und so waren wir recht spät aber nicht zu spät zum Essen wieder zurück.

Küste von Comino


Hexe im Sturm

Aussicht

Behausung im Fels

Mit Treppe

1 Kommentar:

  1. Schwiegermutter war paar Tage nach Euch dort, und konnte nur noch die Reste des Felstores sehen. Da habt Ihr ja verdammtes Glück gehabt!

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