Samstag, 29. September 2018

Ab nach Korsika - 28. und 29.09.2018


Na? Haben sich schon einige gefragt, warum es hier so still ist? Neuer Job seit April und damit musste ich auch erstmal Urlaubsanspruch erwirtschaften. Am 28.9.2018 hieß es auch für mich: ENDLICH URLAUB. Schon eine ganze Weile stand fest, dass es dieses Jahr nach Korsika geht. Und weil es lange so ruhig war, gibt es zur Belohnung die Beschreibung unserer 1,5 Tage langen Anreise. 
geht alles rein
Start am Freitag 7.25 Uhr, Auto vollgepackt, Dachbox gefüllt und vorher für Deutschlandcardpunkte einkaufen gewesen. Wir kamen recht gut durch und konnten in der Nähe von Ulm den obligatorischen Urlaubsfahrtstopp bei Mac Doof einlegen. Da wir eine Route über die Schweiz gewählt hatten, überquerten wir 17 Uhr den San Bernhardinopass. Den Stau vor Lugano konnten wir ja nicht ahnen. Selbst der ging  vorbei und das Abenteuer Mailand umfahren wartete. Nee du, das ist nichts für Mutters Tochter. Axel gelang es allerdings souverän mit zu schwimmen. Die Italiener nutzen die rechte Spur noch weniger als wir und so ging es dort doch rechts flugs vorwärts. Gegen 22:30 Uhr erreichten wir den avisierten Parkplatz zum Schlafen. Wir bauen also das Auto zum Bett um und immer wieder fahren Autos auf den total abgelegenen Parkplatz, drehen ne Runde, stoppen kurz und fahren wieder. Es war unheimlich. So unheimlich dass wir sogar von innen das Auto abschlossen. 
Blick aus dem Auto
Schock in der Schweiz
alles wieder raus zum Bett bauen
Wir haben uns dann eingeredet, dass es wohl Pokemonjäger waren, die dort virtuellen Viechern nachstellten. Nach einer kurzen Nacht gab es nur nen Instantkaffee und noch 40 min Fahrt zur Fähre. Klappte alles prima und Frühstück mit Croissant und Kaffee weckte Lebensgeister. Vier Stunden bis Korsika bei stiller See und strahlendem Sonnenschein vergingen mit schlafen, stricken und dem Urlaubsstart-Bier um elf. Da hatten wir Korsika schon im Blick. 
im Morgengrauen
Frühstück
Kann losgehen
Schlaf nachholen
oder Bier in der Sonne
Unsere Spuren im Meer
Bastia 
Kaum an Land flogen wir in einer Bäckerei ein. Süße Teilchen und die ersten Pizzastücke vertilgten wir dann mit Blick aufs Meer. Ziel war nur noch ein Zeltplatz in Corte. Zwischendurch hielten wir an unserem ersten Geocache auf Korsika. Ein ambitionierter Hobbykünstler baut ein typisch korsisches Dort in Miniatur nach. Aha Kultur also auch. 

Teilchen am Meer in Bastia
Minidorf
die gab es wie Sand am Meer
Home sweet Home
Auf dem Zeltplatz der erste Schock. Er schließt am nächsten Tag. War im weltweiten Verbindungsnetz nicht zu ermitteln. Aber die nette Dame wusste welcher Zeltplatz noch offen hat. Diesen einen Abend blieben wir aber dort. Um uns überhaupt zu bewegen liefen wir über den Anstieg zur Zitadelle abends in die Stadt um zu Essen - sehr lecker Pizza und ein erster halber Liter Rotwein. Ok es war auch aus der Not heraus ein Spaziergang, denn zum Kochen hatten wir keine Lust und die angepriesene Pizza auf dem Zeltplatz war einfach nicht zu entdecken. 21:30 Uhr Bettruhe.

Kommentare:

  1. Grins, wer weiß was das für ein Parkplatz war. Ist uns selber schon mal in Italien passiert. Der Parkplatz erwies sich dann als Cruisingparkplatz, wie wir später herausfanden. Dabei wollten wir nur schlafen und keine Kontakte knüpfen. ;-)

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  2. Dafür sind sie aber langsam gefahren ;-) War wirklich komisch und nicht nachvollziehbar.

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