Montag, 24. April 2017

Ostern in Tschechien - 14. und 15. April 2017

Ostern lief dieses Jahr mal etwas anders. Mit drei Freunden verbrachten wir die Tage in Tschechien, fern jedes Konsumwahns. Toni hatte eine Unterkunft in Glashütte (Skelna Hut) organisiert und so fuhren wir Freitag früh über den Erzgebirgskamm in Richtung Pilsen. Gegen Mittag bezogen wir die Zimmer in einer alten Mühle und wollten eine Kleinigkeit Essen. Also ging es nach Nečtiny in die Kneipe. Die handgeschriebene Karte konnten wir zur Hälfte entziffern und meine Entscheidung stand beim ersten Blick drauf. 
unsere Unterkunft
Original Karte
Obstknödel. Außer Ingo wählten alle die Knödel und als die kamen, war in unseren Blicken wohl eher Entsetzen zu lesen. Eine riesige Portion von vier Knödeln in ausgelassener Butter mit unendlich viel Zucker und nem ordentlichen Schlag Sahne. Tja, was muss das muss. Während Ingo am Salat naschte, vertilgten wir die Obstknödel. Toni beschwerte sich den Rest des Tages über Butteratem. Lecker wars, aber eben keine Kleinigkeit. So zogen wir kugelrund in Richtung Berg Kozelka, oberhalb des Dorfes Doubravice. Doubravicky vrch ist der höchste Punkt im Naturschutzgebiet Kozelka. 

Hasiči in Nectiny - 
Skulptur am Wegesrand
Ok ich verstehe so gut wie nichts
Dieser Tafelberg ist wegen freistehender Felsen und steiler Wände ein beliebtes Klettergebiet. Oben gibt es kleinere freie Stellen mit Aussicht. Die Herren hatten Topoausdrucke der Kletterfelsen mit und die Zeichen standen auf Angriff. Vorher hieß es nur steil bergauf, dafür aber nicht weit. Wir Frauen waren eher auf Quatschen eingestellt, Eiweißbrot, Körnerbrot, Urlaube, Strickanleitungen...es gab einfach zuviel zu reden. Die Männer ließen sich aber nicht lumpen und gingen ans Spielgerät namens Fels. Als es ihnen zu kalt wurde liefen wir noch vor zur Aussicht und fanden dort einen Abstieg zu weiteren Wänden. Die sahen wir uns an und das Ziel für Samstag stand. Den ersten Abend ließen wir dann mit Bier und Wein ausklingen. 
Kozelka
Held bei der Arbeit
an der Aussicht, ja es war kalt abends

Drei Helden auf dem Gipfel
Gleich nach dem Frühstück und einem kleinen Einkauf ging es wieder raus zum Kozelka. 
Diesmal spielten wir Mädels ein bisschen mit. Ich nicht sehr. Der Weg den ich mir rausgesucht hatte, war schön aber die letzten zwei Züge für mich nicht machbar. Auch kein Problem, so war ich den Rest des Klettertages Sicherungsfrau für Axel. Muss ja auch sein. Jeder hatte seinen Spaß und gegen 15 Uhr zogen Wolken und regen auf und wir verschwanden Richtung Unterkunft. Ein kleines Schläfchen sorgte für neuen Schwung und so ritten wir abends in der Kneipe ein. Diesmal standen Obstknödel nicht auf der Karte. Unserer Sprachkenntnisse reichten auch diesmal um jedem was zu bestellen. Sehr lecker wars und der Abend ratzfatz um.
na horu

genug Fels für alle


Ingo im Angriff




Kommentare:

  1. Sehr angenehme Preise da auf der Karte. Unter 150 Kronen ist je oft nix mehr zu bekommen. Dafür gibt's neuerdings gedruckte Quittungen.... ;-)

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  2. War ein sehr schöner Kurzurlaub. Hat mir echt Spaß gemacht und gerne wieder. LG Toni

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