Dienstag, 25. April 2017

Kultur und Bier am Ostermontag - 16. April 2017

So nun tat auch das Wetter uns den Gefallen, was anderes zu unternehmen als Klettern. Den ostersonntag verbrachten wir mit viel Kultur. Zuerst ging es nach Manetin(Manětín) und dort wurde das Schloss  besucht. Sehr schön restauriert und ein wunderbar gepflegter kleiner Park dahinter. Da es aber ordentlich pfiff und recht kalt war, hielten wir uns nicht sehr lange da auf. Ein hübsches Städtchen ist Manětín allemal und schönerem Wetter macht sicher auch ein längerer Spaziergang Spaß. Wir verließen diesen Ort aber nicht ohne einen Cachefund, bei dem wir auf tschechische Cacher trafen, die uns nen Woodcoin schenkten. 
Mantentiner Schloss vom Park aus

und von vorn

alle rein da
Nächster Halt war Rabenstein (Rabštejn nad Střelou). Hier ist uns am besten der Süßigkeitenstand in Erinnerung geblieben. Gleich am Ortseingang gab es allerlei feine Kleinigkeiten rund ums Thema Ostern. Da schlugen wir zu. Wiederum nur ein kurzer Abstecher zur Burgruine, ein Blick ins Land und uns hielt es hier nicht wirklich. So beschlossen wir auf dem Parkplatz nach Plasy zu fahren. 
lecker
Dort gab es eine große ehemalige Klosteranlage und - was besonders verführerisch war - eine Brauerei mit Restaurant. Diesmal waren wir alle begeistert. Ein großes Areal mit zum Teil restaurierten, zum Teil verfallenen Gebäuden wollte besichtigt werden. In der ehemaligen Brauerei war eine Ausstellung zum Bauwesen. Hochinteressant aber leider nur tschechisch und englisch. Wir gönnten uns trotzdem den Eintritt und schlumperten lange dort rum. Nun hatten wir uns aber Bier verdient. Ab ging es in einen gemütlichen Raum mit urigen Möbeln und tranken das leckerste Bier des ganzen Urlaubs. 
Hübsch restauriert

sogar hinten

allerdings mehr Verfall

hier wars Museum untergebracht

so ging mal Stuck

nun aber Prost
So wars ratzfatz Nachmittag und wir teilten uns auf. Axel und ich wollten noch ein zwei Caches suchen und die anderern zurück. Wir hatten das Ziel zu einer Kirche, die es aber erstmal mit Blick ins Land zu finden galt. Was uns aber dort erwartete war einfach nur abgefahren.  Schon am Eingang kam und ein Paar entgegen, das uns zu verstehen gab, dass heute geschlossen sei, man aber um die Ecke einen Blick reinwerfen könnte. Das Gebäude an sich war arg verfallen. Wir gingen also drumrum und erspähten im Inneren die Kirchengemeinde aus Geistern. Dort hat man echt "Geister" platziert. Vielleicht waren es diese die den Hagelschauer schickten und so mussten wir eine viertel Stunde im Auto ausharren, ehe wir die Dose suchen konnten. 
Geistergemeinde

viele deutsche Grabsteine

die gruselige Kirche
Ganz anders aber irgendwie genauso gruselig war unser nächster Stopp in Nečtiny. Ich hatte von einem alten jüdischen Friedhof gehört und wollte da hin. Mitten im Wald liegen Grabsteine wild übereinander. Manche konnte man noch gut lesen, manche waren total verwittert. Bissel beklemmend, trotz dazugehörigem Cache. Nun kam aber wieder die Sonne raus und wir wollten noch nicht heim. Immer im Vorbeifahren haben wir oben auf dem Berg eine Kirche mit merkwürdiger Architektur gesehen. Dort fuhren wir nun hin. Mh sieht irgendwie nicht wirklich wie ne Kirche aus, aber was solls sonst sein? Am Schloss in Nectiny kam dann die Aufklärung. Es ist das Grab der Hl. Theresa. Im abendlichen Licht liefen wir noch vom Schloss zur alten Burg Preitenstein (Preitenštejn). Ein schöner Blick aufs Schloss mit malerischen abendlichem Licht war ein guter Abschluss des Tages. 
...

die Inschriften sind stark verwittert

und manche noch gut zu Lesen

fassungslos

und es gibt nirgends einen Hinweis darauf
Grabmal der hlg Theresa


Schloß Nectiny im Abendlicht

Preitenstein
Gemeinsam in der Unterkunft kochten wir Nudeln mit mitgebrachten Gaskochern, da die Küche merkwürdigerweise außer einem Wasserkocher und Kühlschrank, über keinerlei Geräte verfügte. Aber als alte Camper sind wir auf alles vorbereitet. - in diesem Fall Ingo und Iris. So konnten wir satt und zufrieden den Tag beenden

1 Kommentar:

  1. Na die Gruselkirche wäre was für mich. Da hätte mein Fotoapparat wohl Dauerstress gehabt. :-)

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