Sonntag, 4. Januar 2015

Der letzte Tag des Jahres auf Gnitz - 31.12.2014

Zum Jahreswechsel ging es nach Usedom. Unterkommen sind wir in einem kleinen Ferienhaus auf der Halbinsel Gnitz in Lütow gleich hinter dem Biergarten. Völlig ausreichend für vier bis sechs Leute und mit 60 Euro pro Nacht auch bezahlbar. So starteten wir den Silvestermorgen mit einem ausgiebigen Frühstück. Dann ging es raus, schließlich wollten wir die Gegend erkunden und natürlich auch cachen gehen. Da wir unmittelbar an der Südspitze waren liefen wir eine längere Runde an der Steilküste vom Achterwasser entlang. Mal mehr mal weniger hoch über dem Wasserging es zum Naturcampingplatz. Dort erwartete uns einer der besten Caches der letzten Wochen. Weihnachten war zwar vorbei, aber Geschenke kann man ja immer tauschen. In einem alten Quek Junior war alles was das Weihnachtsherz beglückt. Automatisch mit Türöffnen ging das Licht an, ein Heizlüfter machte die Luft warm, Weihnachtslieder erklangen. Da tauschten wir doch gern unser mitgebrachtes Geschenk gegen ein anderes – ein Spiel wie sich später herausstellte. 
so ein großer Cache

Geschenke satt
Auch auf dem Platz selbst gab es noch einiges zu sehen. Zugang zum Wasser und Ruinen einer ehemaligen Gaststätte. Keine Ahnung warum das nicht komplett weggemacht wird. Weiter ging es zum Weißen Berg…naja Berge sind was anderes aber da oben ist ja sonst alles flach. Leider konnten wir nicht zum Riekestein gelangen, da wir dafür mit Gummistiefeln durchs Wasser gemusst hätten. So blieb es beim Wandern oberhalb der Steilküste. Zurück ging es auf einer wenig befahrenen Straße. 
Blick aufs Achterwasser

Axel MiSpi beim Aufstieg auf den Weißen Berg
MiSpi beim Aufstieg zum Weißen Berg

Lost Place - der Cache war im Keller und wir dreckig :-)
Doch noch war es hell und wir brauchten auch noch ein paar Dinge für den Abend. So holten wir das Auto und fuhren erstmal einkaufen. Die restliche helle Zeit verbrachten wir mit geocachen. Dabei gab es wieder so einige Entdeckungen zu machen. So lernten wir, dass unter der Halbinsel Gnitz ein Erdölvorkommen ist. So verwunderte es uns dann auch nicht sehr, dass wir Pferdeköpfe entdeckten. Einer davon war in Bewegung. Besonders hübsch fand ich die vielen Reetdachhäuser, die hier immer wieder zu sehen sind. 
Pferdekopf auf Gnitz

dahinter war unser Ferienhaus
Trotz Flachland ist es doch eine abwechslungsreiche Umgebung. Ein Abstecher nach Grömnitz gönnten wir uns noch, leider war da nix zu sehen, weil Gehöft in privater Hand ist. Zurück in der Unterkunft verbrachten wir den Abend mit Raclette und Rotwein – ich nicht, mich plagten Kopfschmerzen – und dem Warten auf das Jahresende. Gemütlich gab es Null Uhr ein Glas Sekt und ein kurzer Plausch mit der Vermieterin. Feuerwerk gab es es nur von Ferne zu sehen, da die Leute hier zu Recht Angst um ihre Reetdachhäuser haben. 

1 Kommentar:

  1. Klasse, von diesem "Grooooßen Cache" hab ich ja auch schon gehört. Ein Kollege hat den gemacht und erzählte davon. Wir müssen auch wieder mal nach Usedom. Aber uns hat es die letzte Zeit immer nach Polen nach Dievenow verschlagen.

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