Dienstag, 1. März 2016

Bad Frankenhausen - 26.Februar 2016

Wenn wir schon nicht wegfliegen im Winter, so sollte es doch ein spontaner Kurztrip sein. Schließlich gibt es auch bei uns viel zu entdecken. Na dann mal auf nach Bad Frankenhausen. Meine übliche Glückssträhne hatte aber auch mitzureden und so beschlossen die Bad Frankenhausener mal das Panoramamuseum für eine Woche zu schließen. Pü dann eben nicht. Gibt ja auch so genug zu sehen. Den Nachmittag verbrachten wir mit Geocachen durch die Stadt. So lernt man einen neuen Ort immer ganz gut kennen.  Wir schlumperten durch die kleinen Gassen, entdeckten Brunnen, Sonnenuhren und bestaunten die gut restaurierten Häuser. In einer Siedlung voller Einfamilienhäuser entdeckten wir eine uralte Dorfkirche, unscheinbar und doch beeindruckend. 
Axel Mispi am Mühlstein
Mühlstein mit MiSpi

unscheinbar in einer Wand
Klar ging es dann auch zum berühmten schiefen Turm. Leider ist dieser seit längerem eingerüstet, so dass man die Schieflage nicht so genau sehen kann. Man hat jedoch das Gefühl der obere Teil knickt gleich ab. Mit riesigem Aufwand wird die Kirche stabilisiert. Irre was die Technik kann.
viel schiefer als es hier scheint

mh irgendwie verbaut
Auch den nahen Erdfall – der nicht ganz unschuldig  an der Schieflage ist – besuchten wir. Mitten im Hang ein Loch in der Natur. Der Kessel ist ca 30m im Durchmesser und enthält zwei Heilquellen. Die Elisabethquelle sprudelt vor sich hin und so konnten wir kosten. Das salzige Wasser war aber nichts zum Durstlöschen. Aber wenns hilft, runter damit. 
Erdfall mit zwei Quellen

probieren oder nicht?
Den Abend verbrachten wir dann mit Mispis Bruder – der hier zur Kur ist – erst beim Essen und dann bei der Kurdisco. Fremdschämen inbegriffen. 

1 Kommentar:

  1. Meine Güte, da war ich vor sehr langer Zeil mal als Kind. Muss so an die 45 Jahre her sein. Den Kirchturm fand ich damals schon spannend. Pisa war ja unerreichbar...

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