Donnerstag, 12. September 2024

12.09.2024 - Große Hausordnung und ein paar Stunden am Strand

Nach dem gestrigen Regentag war Grummel eher eine Matschkiste als ein Auto. Überall lagen feuchte Klamotten, nasse Schuhe, die wir einfach hastig reingeworfen hatten. Heute war also erstmal große Hausordnung angesagt. Nach dem ersten Kaffee machten wir uns dran: Regenschirme zum Trocknen aufspannen, Klamotten wegräumen oder aufhängen, die Schuhe aufs Dach zum Trocknen, vorher soviel wie möglich Schlamm entfernt. Dann alles an seinen Platz räumen und gründlich ausfegen. Nachdem Betten bauen, sah Grummel innen wieder manierlich aus – außen wird wohl die Waschanlage ranmüssen. Das Wetter war inzwischen angenehm warm, also schnappten wir uns den Rucksack und die Campingstühle und gingen zum Strand. Kaum angekommen, sprang ich direkt ins Wasser, während Axel sich erstmal drückte und lieber die Walnüsse von der Schale befreite, die wir auf dem Bauernhof gesammelt hatten. Ich starrte lange aufs Meer hinaus – das Spiel der Wellen war hypnotisierend. Einige Buhnen grenzten den Badebereich ab, was den Wellengang ein wenig zügelte. Ohne sie wäre auch das Schwimmen bestimmt gefährlicher, denn der Sog war auch so schon spürbar. Hier konnte man bei weitem nicht so weit ins Wasser laufen wie in Vadu, es wurde schneller tiefer.

Blick vom Stellplatz aus

und wieder Muscheln

altersgerecht auf dem Stuhl

Wellenstopper

So gehste aber nicht ins Wasser

seine "Ausrede"

Axel kam dann doch noch ins Wasser und fand es gar nicht so schlimm und kalt wie befürchtet. Wir alberten herum und genossen einfach den Tag. Später holte er sich seine Drohne und ließ sie aufs Meer hinaus fliegen und mal an die entfernte Bar. Er hat mir nicht verraten, was es für Drinks gab. Ich suchte derweile wieder Entspannung bei der Nadelarbeit und dem Sammeln von Muscheln. Ich könnte das Zeug kiloweise mitnehmen. Gegen 17 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Natürlich hab ich dabei mal wieder die ein oder andere Träne verdrückt. Innerlich war ich aber glücklich, dass ich meinen Strandtag doch noch bekommen habe. Jede gute Tat wird belohnt. Ich hatte mich Tage vorher entschieden, erst zum Donaudelta zu fahren und dann ans Meer. Und das obwohl ich den Wetterbericht kannte, der den gestrigen Regentag vorausgesagt hatte. Jetzt hieß es noch, einen Schlafplatz zu finden und etwas zu essen. Das gelang Axel wieder ganz hervorragend. Essen gab es in einer Stadtteilkneipe, also mitten in einem Wohngebiet und der Schlafplatz an einem Seitenarm der Donau passte hervorragend als Abschluss des Tages. 

Wetter: 25 Grad mal Sonne mal Wolken 

Essen: Wurstgulasch mit Mămăligă, pikantes Geschnetzeltes mit Mămăligă

Schlafplatz: am Brațul Borcea

Eddie des Tages

badebereit

Beweis

abgehoben

im Wasser


Abschiedsblick


Abendessen

am Schlafplatz

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