Der letzte Morgen in Slowenien begann erstaunlich früh. Ohne Wecker waren wir beizeiten wach und erstaunlich schnell startklar. Kurz vor zehn rollten wir vom Stellplatz und machten noch einen allerletzten Einkauf. Natürlich mussten noch ein paar Flaschen Cockta, die jugoslawisch/slowenische Kultlimonade, mit nach Hause. Bevor wir die Grenze hinter uns ließen, wartete selbstverständlich noch ein Geocache auf uns. Ganz ohne Dose verabschieden wir uns schließlich nicht aus Slowenien. Unser Weg führte bewusst nicht über die mautpflichtige Autobahn, sondern gemütlich über malerische Landstraßen durch Österreich. Genau das mögen wir am meisten. Kleine Dörfer, saftig grüne Wiesen, schroffe Berge und immer wieder traumhafte Ausblicke. Einen Zwischenstopp machten wir am Steyrdurchbruch in Oberösterreich. Dort hatten wir einen Multi Cache ausgesucht. Die Steyr hat sich hier über Jahrtausende tief durch den Dolomitfels gegraben und eine beeindruckende Schlucht mit glasklarem, fast smaragdgrünem Wasser geschaffen. Das historische Jugendstil Kraftwerk fügt sich dabei erstaunlich harmonisch in die wilde Landschaft ein und macht diesen Ort zu einem echten Naturjuwel. Nach der kleinen Wanderung und erfolgreich gelöstem Cache ging es weiter Richtung Norden. Gegen 19 Uhr erreichten wir schließlich Tschechien. Viel Energie hatten wir nicht mehr, deshalb wurde der Parkplatz kurzerhand zum Nachtlager. Vorher gönnten wir uns noch ein Abendessen beim Asiaten.
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| letzter Schlafplatz in Slowenien |
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| Blick am Morgen |
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| Museum, Garage, Werkstatt |
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| Letzte Höhle - letzter Cache in Slowenien |
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| hinten zu |
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| Kraftwerk |
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| Steyrdurchbruch |
Am nächsten Morgen gabs Kaffee und Hörnchen auf dem Parkplatz an der Moldau in Vyšší Brod. Direkt an der Brücke wartete schon der nächste Geocache und anschließend drehten wir eine gemütliche Runde durch den historischen Klosterort. Das imposante Zisterzienserkloster Vyšší Brod prägt den gesamten Ort und verleiht ihm eine wunderbar ruhige, beinahe zeitlose Atmosphäre. Natürlich zog es uns auch an die Moldau. Das Wasser glitzerte in der Septembersonne und an einem kleinen Wehr blieben wir lange stehen und beobachteten die kraftvollen Wassermassen und mehr oder minder geschickte Wassersportler. Dazu gab es eine wohlverdiente Bierpause mit herrlichem Blick auf den Fluss. Solche ungeplanten Momente sind oft die schönsten einer Reise. Weniger erfolgreich verlief zunächst die Suche nach dem Mittagessen. Restaurant Nummer eins hatte Urlaub. Nummer zwei Ruhetag. Und bei Nummer drei standen wir vor offenen Türen, aber mit geschlossener Gesellschaft. Langsam wurde es schon fast komisch. Zum Glück fanden wir schließlich doch noch ein geöffnetes Gasthaus und konnten für die letzten Kilometer noch Kraft tanken. Und da uns in Slowenien mit ab 2,50 € die Kugel Eis zu teuer war, gabs genau am Auftakteisstand in CZ auch das Abschiedseis. Gegen 19 Uhr rollten wir endlich zu Hause auf den Hof. Nach zwei erlebnisreichen Wochen war das Auspacken erstaunlich schnell erledigt. Gerade einmal 45 Minuten später war der Camper leer und wir fielen müde, aber glücklich aufs Sofa.
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