Heute war er endlich da. Unser lang ersehnter Ruhetag. Kein Wecker, kein Zusammenpacken und keine zwanzig Kilometer Wanderung. Wir schliefen aus, frühstückten ausgiebig und ließen den Tag einfach auf uns zukommen. Genau so fühlt sich Urlaub manchmal am besten an. Während ich es mir mit Nähzeug, Strickzeug und einem Buch gemütlich machte, lernte Axel stundenlang für das THW. Gegen elf Uhr wurde die Arbeit auf beiden Seiten etwas angenehmer. Ich gönnte mir ein Glas Sekt und Axel tauschte seine Lernunterlagen kurz gegen ein wohlverdientes Bier. Auch die weniger spektakulären Dinge gehörten heute dazu. Abwaschen, Grummel bei Tageslicht einmal gründlich begutachten und einfach durch den Campingplatz schlendern. Nach den vielen Reisetagen tat diese herrliche Langsamkeit richtig gut. Den kleinen Hunger zwischendurch stillte Axel mit einem gegrillten Käse, bevor wir uns am frühen Nachmittag doch noch zu einer kleinen Runde aufrafften.
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| Sanitärtrack auf dem Campingplatz |
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| das kommt uns bekannt vor :-) bissel DDR like |
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| mit Krimskrams den Tag verbringen |
Unser Ziel war der Magdalena Gora, ein bewaldeter Hügel oberhalb des Campingplatzes. Dort soll einst eine kleine Kirche gestanden haben. Viel ist davon allerdings nicht geblieben. Mit etwas Fantasie erkennt man noch eine halbkreisförmige Natursteinmauer, die sich zwischen Moos und Laub versteckt. Der Ort wirkt still und beinahe geheimnisvoll, als hätte sich der Wald die Geschichte langsam zurückgeholt. Von dort führte ein steiler Pfad wieder hinunter zur Črna jama, der Schwarzen Höhle. Eigentlich war die Höhle nur der Vorwand, um uns ein wenig die Beine zu vertreten, denn sie ist bereits seit vielen Jahren für Besucher geschlossen. Über dem Weg erinnert ein Denkmal an einen polnischen Helden des Zweiten Weltkriegs und verleiht dem Wald zusätzlich eine nachdenkliche Stimmung. Ein paar steile Stufen später standen wir schließlich vor dem ehemaligen Höhleneingang. Viel erkennen konnte man durch die Absperrung leider nicht. Also drehten wir wieder um und spazierten gemütlich zurück. Praktisch war dabei nur, dass man zu Fuß problemlos am gesperrten Campingplatzeingang vorbeikam, an dem heute Autos wieder keine Chance hatten.
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| durften auch raus |
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| Mühe geben, das ist der Rest der Kirche |
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| Erinnerung |
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| wirklich schwarz in der Höhle |
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| aha |
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| kein Reinkommen |
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| kein Rauskommen ...oder reinkommen |
Den restlichen Nachmittag verbrachten wir genauso entspannt, wie er begonnen hatte. Lesen, plaudern und einfach die ruhige Atmosphäre des Campingplatzes genießen, duschen und Abwaschen. Zum Abendessen gabs nur ne Dose Linseneintopf. Wir haben ja nix weiter gemacht.
Schlafplatz: Campingplatz Pivka Jama
Wetter: 20 grad sonnig
Essen: Linseneintopf
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| die lieben Kleinen |
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