Am Vorabend ist es kaum vorstellbar gewesen, doch der Wetterbericht sollte tatsächlich recht behalten. Als wir morgens aufwachten, war es bewölkt und es dröppelte. Also wurde das Frühstück kurzerhand besonders gemütlich. Es gab Bleder Schnitte, heißen Kaffee und ganz viel Zeit, bevor wir uns auf den Weg nach Ljubljana machten. Dort angekommen regnete es dann in Strömen. Anstatt uns darüber zu ärgern, verlegten wir den Vormittag einfach ins Einkaufszentrum. Im Decathlon fand ich eine neue Jacke und Grummel bekam eine kleine LED Lampe. Im Eurospin wanderten gleich fünf Liter Wein in den Einkaufswagen und im Pandora durfte ein neuer Anhänger für mein Armband mit nach Hause. Ein erfolgreicher Shoppingtag, obwohl wir eigentlich etwas ganz anderes geplant hatten. Grummel blieb anschließend gut behütet auf dem Parkplatz zurück und wir fuhren mit dem Bus ins historische Zentrum. Mit Regenschirmen bewaffnet spazierten wir entlang der Ljubljanica, vorbei an unzähligen gemütlichen Cafés, eleganten Brücken und den wunderschönen barocken Fassaden der Altstadt. Aber so richtig Spaß macht es im Regen nicht. Der besonderen Charme erreichte uns nicht.
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| Bleder Schnitte |
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| ganz allein auf weiter Flur |
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| da stehen die zwei Bäume vom Vorabend |
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| Motto des Tages |
Da es in der Innenstadt mehrere virtuelle Geocaches gibt, machten wir an den unterschiedlichsten Ecken Fotos und hielten Ausschau nach den geforderten Details. Trotzdem waren wir uns einig, dass diese Stadt bei Sonnenschein vermutlich noch einmal ganz anders strahlt. Natürlich führte unser Weg auch zur berühmten Drachenbrücke. Die mächtigen grünen Drachen bewachen seit 1901 die Brücke und gelten als Wahrzeichen Ljubljanas. Für ein schnelles Selfie reichte der Regen gerade so aus, bevor wir weiterzogen. Ein paar Straßen weiter entdeckten wir wieder einen dieser herrlichen Prägeautomaten, aus denen man mit einer 5 Cent Münze ein Souvenir herstellen kann. Das Problem war nur, dass scheinbar niemand in Slowenien Kupfergeld besitzt. Nach mehreren erfolglosen Versuchen halfen uns schließlich zwei deutsche Touristen mit einer passenden Münze aus. So haben wir nun beide ein kleines Ljubljana Andenken zum Mitnehmen. Das Mittagessen fiel reichlich spät aus, konnte aber draußen und ohne Regen verspachtelt werden.  |
| Blick von einer der unzähligen Brücken |
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| auf einer der unzähligen Brücken |
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| und noch eine |
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| Kunst |
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| Selfie an der Drachenbrücke |
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| Mittag |
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| jetzt können wir kurbeln |
Am Nachmittag ging es mit der Standseilbahn hinauf zur Burg von Ljubljana. Ehrlich gesagt wurden wir mit der Anlage nicht ganz warm. Moderne Architektur trifft dort auf historische Mauern und zusätzlich kostet beinahe jeder Ausstellungsbereich noch einmal extra Eintritt. So richtig begeistert hat uns das leider nicht. Wir schlenderten trotzdem eine ganze Weile über das Burggelände, suchten einen weiteren Cache und gönnten uns mit Blick über die Dächer der Stadt ein entspanntes Bier. Wenigstens hatte der Regen inzwischen ganz aufgehört und die ersten hellen Wolken ließen sogar ein wenig Licht durch. Der Rückweg führte diesmal nicht am Fluss entlang, sondern durch die verwinkelten Fußgängerzonen der Altstadt. Dadurch entdeckten wir viele kleine Details, die man sonst leicht übersieht. Gewaltig verzierte Kirchentüren, kunstvolle Innenhöfe und sogar eine wunderschöne Darstellung der Justitia, verborgen in einem alten Torbogen. Mit dem Bus ging es schließlich zurück zu Grummel. Anschließend fuhren wir noch etwa eine Stunde mautfrei Richtung Norden zum Camperstop Grof, wo wir unsere letzte Nacht in Slowenien verbrachten. Ein ruhiger Stellplatz und ein passender Ort, um auf zwei wundervolle Wochen voller Berge, Höhlen, Flüsse und unvergesslicher Erlebnisse zurückzublicken.
Schlafplatz: Camperstop Grof
Wetter: Regen, 16 grad
Essen: Cevapcici und Hühnersticks
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| alter Wehrgang |
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| Überblick |
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| mal wieder ein Drache |
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| tolle Kirchentür |
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| Fußgängerzone |
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| ja sie ist blind |
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| auf der Burg |
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| Blick von der Seilbahn |
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