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Sonntag, 17. April 2022

17.04 - Radeln wir mal

Eigentlich hab ich auf einen Gastbeitrag für den heutigen Tag gehofft. Leider nein, also muss ich mir selbst Mühe geben. Mein Eintrag sähe so aus:  Radfahren - entweder es ging bergan auf der Straße, selbige steil bergab oder es ging bergan auf einem Schotterweg oder diesen steil bergab und ich hab es gehasst. Fertsch. So und nun mal die längere Version. Der Tag ging super los. Trotz Feiertag hatte eine Bäckerei in Egloffstein auf und wir konnten mit frischen Brötchen und einem Stück Bienenstich in den Tag starten. Lecker. Dann fuhren wir bis Betzenstein, um von dort eine Radtour zu starten. Axel hatte sich im Vorfeld des Urlaubs bissel Infomaterial schicken lassen und da waren Radrunden drin. Sah machbar aus Wir stellen jedoch fest, die sind vollkommen unrealistisch von Zeit und Höhenangaben – wahrscheinlich für E-Bikes geplant und nur der maximale Höheunterschied angegeben. Es ging von Betzenstein zur Schüttermühle und über Bronn zurück. Wie schon erwähnt ging es zunächst Straße bergan und wieder bergab. Überall war es österlich geschmückt und so sahen wir einige bunte Sträucher, Brunnen und ganze Ensemble von Ostereiern und Hasen. Das war fein. 

Start

Häschen in der Grube :-)

wo ist der Eddie?

Am Wegesrand

überall Osterhasen und bunte Eier

Ganz fein war auch unsere Pause an der Schüttermühle. Ein Kiosk verkaufte sehr leckere und frisch gemachte Fischbrötchen, so frisch dass sie noch warm waren und Bier. Nützt ja nix, wenn man in Franken ist, muss man das ein oder andere Halbe reinlassen. Das merkten dann aber die Beine und einen sehr steilen Anstieg schoben wir Beide. Gut so, denn im Wald sahen wir dann sehr kurios mitten im Dickicht mehrere Leitpfosten. Weit und breit keine Straße in Sicht, bestimmt für die Tiere zur Orientierung. Ein weiterer Stopp war rund um Bronn, Geocaches suchen und moderne Kunst bewundern. Da bastelt einer rund um einen Brunnen, Tiere und Fabelwesen aus Metall, richtig schick. Leider haben wir an dem Tag kaum Bilder gemacht. Vom Brunnen gibt es daher nur ein Detail mit Eddie. Auch einen nahen Kletterfelsen bewunderten wir noch, ehe wir schnurstracks – mit noch einer Pause in der Sonne – zurück zum Auto rollten. Schließlich stand noch ein Länderwechsel an. Letztendlich war es doch eine schöne Runde, die mir aber zeigte, dass 2 Jahre C* meine eh schon nicht vorhandene Kondition noch weiter zur Sau gemacht hat. 

Felsennadel an der Schüttermühle

im Wald - Verkehrssicherung ist wichtig

ich bin ein Schmetterling

Eddie als Froschkönig

Da unser Urlaub nun so langsam zu Ende ging und wir nicht den halben Montag mit Heimfahren verbringen wollten, setzten wir noch um. Es ging nach Tschechien, ein bissel Einkaufen und Tanken und Abendbrot essen. Dann suchten wir im Dunkeln doch länger nach dem ausgesuchten Schlafplatz in der Nähe von Horni Slavkov. Gut dass wir den eigentlichen Weg nicht gesehen haben, da wären wir so einfach nicht wieder hochgekommen. Wir stellten Grummel nahe einer ehemaligen Pension ab und schliefen doch recht gut.

Essen: Beim Asiaten gebratene Nudeln mit Frühlingsrollen
Wetter: Sonnig und kühl
Schlafplatz: Nahe ehemaliger Pension

Froschkönig und ich

eine weitere geschmückte Wasserstelle

wohin man schaut - Ostern

Eddie des Tages


Mittwoch, 31. März 2021

Radtour zum Schiffshebewerk Niederfinow - 31.03.2021

Huch es scheint tatsächlich am Morgen die Sonne. Da steht der Radrunde nix im Weg. Trotzdem starten wir erstmal mit Kaffee in den Tag. Nur Hunger hatten wir irgendwie keinen. Da das aber keine gute Voraussetzung zum Radfahren ist, holten wir später beim Bäcker etwas. Als die Sonne dann auch anfing mit wärmen, ging es mit dem Auto zum Bahnhof in Bad Freienwalde. Da gibt es genug Platz für Park & Ride. Räder abschnallen und los ging es. Kurz den besagten Bäcker aufsuchen, noch was schnabulieren und die restlichen Brötchen für unterwegs einpacken. Ganz schnell waren wir raus aus der Stadt und auf Nebenstraßen oder guten ausgebauten Radwegen fuhren wir so vor uns hin. Alsbald sahen wir erste Storchennester. Noch waren die meisten leer, aber die Zettel draußen verkündeten, wann in den Vorjahren die Bewohner zurückgekehrt waren. Es kann nicht mehr lange dauern. Dann sahen wir tatsächlich schon ein bewohntes Nest. Zwei Tage zuvor war der Vogel angekommen. 
noch nicht wieder da

bewohnt

An der Wriezener alten Oder ging es immer fein gerade aus. Ein kleiner Plausch mit einem Anwohner zur damaligen Flut war auch drin. Er meinte nur, was sie für ein Glück gehabt haben, dass der Damm gehalten hat ist heute noch unglaublich. Nicht lange danach waren wir an der oder angekommen und gleich auch an den damals neuralgischen Punkten. In Erinnerung an die Flut im Oderbruch gibt es einen Rastplatz mit jeder Menge Informationen. Zusätzlich gab es natürlich wieder nur den Blick nach Polen. Wir machten eine kurze Pause, ehe wir den Radweg regelrecht entlang rasten. Naja ganz so war es auch nicht, da tat der Blick zum Fluss einfach zu gut, er änderte sich bei jedem Meter. Erholung pur. In Hohensaaten bogen wir wieder ab und rollten gemütlich weiter in Richtung Oderberg. 
Infotafel

wie wahr

schön gestaltet

behält den Durchblick über die Wegführung

immer wieder anders
Dort gab es eine witzige geologische Besonderheit zu bestaunen…einen Kartoffelstein, ehe es weiter zum Schiffhebewerk Niederfinow ging. Dort verweilten wir lange, sahen dem Absenken von mehreren Transportschiffen zu und bestaunten die Technik und fragten uns, wann wohl das Neue mal fertig wird. Wir sind mal optimistisch, der BER ist ja auch irgendwann fertig geworden. Man sieht schon, dass es um einiges größer ist als das Alte. Das war nach 7 Jahren Bauzeit fertig, das Neue ist nun schon seit 2009 im Bau. Zeitreisen wäre cool, da könnte man von den alten Baumeistern noch lernen, wie das Ganze schneller geht. Ups abgeschweift. Weil es so herrlich sonnig war, gönnten wir uns noch ein Softeis. Gottseidank war es sehr lecker, denn es war auch sehr teuer. 3 Euro für ein mittleres Softeis ist schon fett, oder? 
Schick

komische Früchte trägt dieser Baum

altes und neues Schiffshebewerk

Zugucken fetzt

ich find es schöner als den Betonklotz nebenan

Leider war der schönste Teil der Runde nun rum. Der Rückweg – die letzten ca 10 km zurück nach Bad Freienwalde gingen langweilig auf der Hauptstraße lang. Da war es doch mal wieder richtig clever von Axel, die Runde einfach andersrum zu drehen. Denn als wir ausgeruht waren hatten wir den richtig schönen Teil und konnten den auch richtig genießen und als der Hintern sich bemerkbar machte, hieß es nur noch strampeln. Das war echt ne feine Runde. Wir gingen noch ein wenig einkaufen und fuhren dann zu einem weiteren Freund in die Uckermark, wo unser Grummel zwei Tage Pause hatte. Die Freude über das Wiedersehen wurde mit einem neuerlichen Grillabend gefeiert. Billie – der Hund der Gastgeber – guckte so treudoof, dass wir dann doch was abgegeben haben. Nach mehreren Rotwein fielen wir ins Bett – natürlich im Auto.

hat ne Pause verdient

schmeckt wohl? ich will auch was


Eddie des Tages - auf einem Kartoffelstein 

und hier noch die Runde