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Samstag, 12. April 2025

12.04.2025 – Auf geht’s nach Polen

Wie schön, dass Ostern in diesem Jahr wieder spät liegt. So konnten wir endlich – wie schon lange nicht mehr – eine Woche vor den Feiertagen unseren ersten Urlaub des Jahres einlegen. Höchste Zeit! Durch den Umzug von Axels Eltern und viel Arbeit waren wir beide ziemlich erschöpft. Unser Ziel: die polnische Ostsee. Aber nicht auf einen Schlag, erstmal gemütlich ausschlafen, das Auto in aller Ruhe packen, die Fahrräder montieren und dann wie gewohnt noch einkaufen. Einen kurzen Zwischenstopp legten wir noch bei Axels Eltern ein, bevor es dann mittags quer durch die Stadt in Richtung Autobahn ging. Bei herrlichstem Frühlingswetter rollten wir entspannt durch die Landschaft, hörten Podcasts und freuten uns auf entspannte, freie Tage. Klar, dass es Hackepeterbrötchen gab. Das ist ein lieb gewonnenes Urlaubsauftaktritual.
lecker

Gegen halb fünf erreichten wir Poznań – unser erstes Etappenziel. Schnell den Parkautomaten gefüttert und dann hieß es: Beine vertreten. Wir schlenderten gemütlich in Richtung Altstadt, fanden gleich den ersten Geocache des Urlaubs und kamen an der ehemaligen Brauerei vorbei, die heute ein moderner Einkaufstempel ist.Wunderschöne Häuser reihten sich aneinander, teils mit Säulen, teils mit kunstvollen Malereien, mal prunkvoll verziert, mal schlicht – aber stets beeindruckend. Bald standen wir mitten auf dem Marktplatz, echtes Hanseflair, wohin man blickte.
Kunst

Na da nehmen wir doch lieber unsere Räder

Neptun

Häuser

hat was

Besonders angetan hatte es mir das prachtvolle Rathaus, auch wenn uns die berühmten Ziegenböcke leider entgingen. Die zeigen sich leider nur mittags um zwölf. Was uns besonders auffiel, war die spürbare Lebensfreude der Polen. Überall wuselte es, viele junge Menschen waren unterwegs, und trotz hoher Preise waren die Kneipen gut besucht. Wir machten einige Labcaches und landeten schließlich am Platz der Freiheit. Axel organisierte zwei Bier, und wir genossen das bunte Treiben um uns herum.
Gewusel

niedlich

Rathaus

Nochmal

An der Burg vorbei ging es weiter in eine kleine Seitenstraße zum Abendessen. Es gab Thainudeln. Meine waren wirklich hervorragend, Axels eher mittelmäßig. Dafür gab es zwei neue Biersorten zu probieren. Gegen acht Uhr abends waren wir zurück am Auto und fuhren noch ein paar Kilometer zu einem Parkplatz, welcher unser Lager für die Nacht war. Bereits um halb zehn verschwanden wir müde, aber zufrieden in unsere Koje und schliefen erstaunlich gut.

Schlafplatz: Parkplatz in Poznań
Essen: Thainudeln
Wetter: Sonnig, etwa 20 Grad
praktisch, Geldautomat gleich daneben

Cacheversteck

Teil der Burg

und nochmal Häuser


Sonntag, 17. April 2022

17.04 - Radeln wir mal

Eigentlich hab ich auf einen Gastbeitrag für den heutigen Tag gehofft. Leider nein, also muss ich mir selbst Mühe geben. Mein Eintrag sähe so aus:  Radfahren - entweder es ging bergan auf der Straße, selbige steil bergab oder es ging bergan auf einem Schotterweg oder diesen steil bergab und ich hab es gehasst. Fertsch. So und nun mal die längere Version. Der Tag ging super los. Trotz Feiertag hatte eine Bäckerei in Egloffstein auf und wir konnten mit frischen Brötchen und einem Stück Bienenstich in den Tag starten. Lecker. Dann fuhren wir bis Betzenstein, um von dort eine Radtour zu starten. Axel hatte sich im Vorfeld des Urlaubs bissel Infomaterial schicken lassen und da waren Radrunden drin. Sah machbar aus Wir stellen jedoch fest, die sind vollkommen unrealistisch von Zeit und Höhenangaben – wahrscheinlich für E-Bikes geplant und nur der maximale Höheunterschied angegeben. Es ging von Betzenstein zur Schüttermühle und über Bronn zurück. Wie schon erwähnt ging es zunächst Straße bergan und wieder bergab. Überall war es österlich geschmückt und so sahen wir einige bunte Sträucher, Brunnen und ganze Ensemble von Ostereiern und Hasen. Das war fein. 

Start

Häschen in der Grube :-)

wo ist der Eddie?

Am Wegesrand

überall Osterhasen und bunte Eier

Ganz fein war auch unsere Pause an der Schüttermühle. Ein Kiosk verkaufte sehr leckere und frisch gemachte Fischbrötchen, so frisch dass sie noch warm waren und Bier. Nützt ja nix, wenn man in Franken ist, muss man das ein oder andere Halbe reinlassen. Das merkten dann aber die Beine und einen sehr steilen Anstieg schoben wir Beide. Gut so, denn im Wald sahen wir dann sehr kurios mitten im Dickicht mehrere Leitpfosten. Weit und breit keine Straße in Sicht, bestimmt für die Tiere zur Orientierung. Ein weiterer Stopp war rund um Bronn, Geocaches suchen und moderne Kunst bewundern. Da bastelt einer rund um einen Brunnen, Tiere und Fabelwesen aus Metall, richtig schick. Leider haben wir an dem Tag kaum Bilder gemacht. Vom Brunnen gibt es daher nur ein Detail mit Eddie. Auch einen nahen Kletterfelsen bewunderten wir noch, ehe wir schnurstracks – mit noch einer Pause in der Sonne – zurück zum Auto rollten. Schließlich stand noch ein Länderwechsel an. Letztendlich war es doch eine schöne Runde, die mir aber zeigte, dass 2 Jahre C* meine eh schon nicht vorhandene Kondition noch weiter zur Sau gemacht hat. 

Felsennadel an der Schüttermühle

im Wald - Verkehrssicherung ist wichtig

ich bin ein Schmetterling

Eddie als Froschkönig

Da unser Urlaub nun so langsam zu Ende ging und wir nicht den halben Montag mit Heimfahren verbringen wollten, setzten wir noch um. Es ging nach Tschechien, ein bissel Einkaufen und Tanken und Abendbrot essen. Dann suchten wir im Dunkeln doch länger nach dem ausgesuchten Schlafplatz in der Nähe von Horni Slavkov. Gut dass wir den eigentlichen Weg nicht gesehen haben, da wären wir so einfach nicht wieder hochgekommen. Wir stellten Grummel nahe einer ehemaligen Pension ab und schliefen doch recht gut.

Essen: Beim Asiaten gebratene Nudeln mit Frühlingsrollen
Wetter: Sonnig und kühl
Schlafplatz: Nahe ehemaliger Pension

Froschkönig und ich

eine weitere geschmückte Wasserstelle

wohin man schaut - Ostern

Eddie des Tages