Mittwoch, 25. März 2026

25.03.2026 – Abschied von Gran Canaria

Heute klingelte der Wecker recht zeitig. Packen stand an, und ein letztes Frühstück in aller Ruhe. Mit Sekt, denn es war nicht nur unser letzter Urlaubstag, sondern auch unser 17. Jahrestag. Axel, dein Spruch von vor vielen Jahren hat sich wohl bewahrheitet. „Sonnenschein, da werden wir wohl doch miteinander alt werden müssen.“ Sieht ganz danach aus. Und als hätte Gran Canaria das gehört, zeigte sich das Wetter heute noch einmal von seiner besten Seite. Sonne zum Abschied. Nach dem Auschecken, noch vor zehn, fuhren wir zunächst zu einem Geocache. Der Besuch wurde allerdings schnell abgebrochen. Zu schlammig, zu steil, zu rutschig, das Risiko war es einfach nicht wert. Immerhin gab es noch einmal einen schönen Blick aufs Meer. Also Plan B. Wir steuerten noch einmal den Jardín Botánico Canario Viera y Clavijo an. Der Parkplatz war diesmal offen, der Garten zumindest teilweise auch. Die oberen Bereiche waren gesperrt, aber unten im Barranco konnte man wunderbar entlanglaufen.Und auch hier, natürlich, jede Menge Wasser. Ein letztes Mal liefen wir durch die beeindruckende Pflanzenwelt, die uns die ganze Reise über begleitet hatte, nur diesmal gebündelt an einem Ort. Überall blühte und wuchs es, Natternköpfe in verschiedenen Varianten, dazu Dickblattgewächse, Storchenschnabel, Kakteen und Palmen. Schön war’s. Und nach einem letzten Bierchen irgendwie auch schon vorbei. 
Herrliches Wetter, recht ruhiges Meer

Gründer des Gartens

Bildung

Viadukt im Botanischen Garten

Pflanzenwelt

Storchenschnabel

nur so halb echt

früh im Zimmer

nee nee lieber nicht runter

Langsam wurde klar, der Abschied rückt näher. Noch ein kurzer Einkaufsstopp, heute kocht schließlich niemand für uns, und ein kleiner Abstecher zu einem Leuchtturm. Mit Blick auf einen letzten kleinen Hafen ließen wir die Reise ausklingen.
Dann hieß es endgültig Abschied nehmen. Auto zurückgeben, Taschen sortieren, Shuttle zum Flughafen Gran Canaria, Gepäck aufgeben. Vor dem langen Flug blieb sogar noch Zeit, ein wenig draußen in der Sonne zu sitzen. Und da kamen sie dann, die Tränen. Warum geht schöne Zeit eigentlich immer so schnell vorbei? Sicherheitskontrolle, noch eine rauchen, dann rein in den Flieger. Der fünfstündige Flug verlief ruhig, zwei Gewitter gab es unterwegs, aber nichts Dramatisches. Wir starteten etwa 20 Minuten verspätet, kamen dank Rückenwind aber trotzdem pünktlich an. Das Gepäck ließ etwas auf sich warten, und der Zoll wollte auch noch einen Blick riskieren. Draußen stand zum Glück schon unser Shuttle zum Auto bereit. Gegen zwei Uhr nachts waren wir wieder zu Hause. Müde, voller Erlebnisse und ein bisschen traurig.

Wetter: sonnig, 23 Grad
Säulenkakteen

nur so

Leuchtturm

noch ein letzter Blick aufs Meer

kleiner Hafen


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