Wir fanden schließlich noch einen Platz bei einer Kaffeeplantage und schlumperten einfach mal los. Zuerst ging es am Barranco de Agaete entlang. Auch wir konnten uns dem Anblick nicht entziehen, dieses viele Wasser war schon beeindruckend. Allerdings nicht lange, denn wie so oft an diesem Urlaubstag war der Weg plötzlich zu Ende. Der eigentlich trockene Seitenarm war ein reißender Strom, kein Durchkommen. Aufgeben wollten wir nicht, also Plan B, ein Stück die Straße entlang. Von dort hatten wir immerhin einen großartigen Blick in die Berge. Überall stürzten Wasserfälle ins Tal. Es heißt inzwischen sogar, dass Gran Canaria genug Wasser für die nächsten zwei bis drei Jahre hat. Die Stauseen sind voll und werden teilweise schon wieder abgelassen. Irgendwann erreichten wir einen ausgeschilderten Wanderweg, fanden ihn aber erstmal nicht. Stattdessen standen wir vor einem geschlossenen Tor, und der Weg schien genau dahinter zu verlaufen. Das konnte ja wohl nicht sein. Wir suchten eine Weile, wollten schon wieder umdrehen, als wir beim Blick zurück einen kleinen Pfad entdeckten. Also kurzerhand zwei Schritte die Mauer hoch, und tatsächlich, dahinter ging es weiter.
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| morgendlicher Blick |
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| Wassermassen |
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| hier lang |
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| unten rauscht es |
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| unterwegs |
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| ehemaliges Hotel |
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| da wollten wir eigentlich lang |
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| dahinter ist der Wanderweg |
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| Alternative |
Ab da wurde es richtig schön. Der Weg führte durch eine fast schon urwaldartige Landschaft, dicht bewachsen, feucht und angenehm schattig. In Serpentinen ging es stetig bergauf. Die hohe Luftfeuchtigkeit war deutlich spürbar, der Weg war stellenweise rutschig und von kleineren Felsstürzen geprägt. An einer Stelle gab es einen größeren Abbruch, der auch den Weg beschädigt hatte. Ein entgegenkommender Einheimischer hatte dort bereits Pfeile auf den Boden gemalt, wir haben sie vorsichtshalber nochmal nachgezogen. Sicher ist sicher. Weiter oben schlängelte sich der Pfad wunderschön am Hang entlang und gab immer wieder den Blick auf die gewaltigen Wassermassen frei, die ins Tal rauschten. Ein kleiner Picknickplatz kam wie gerufen. Zeit für eine Bierpause. Danach ging es noch etwa 300 Meter weiter bis zu unserem Umkehrpunkt, mit erneut fantastischen Ausblicken auf Berge und Wasserfälle. Der Rückweg verlief dann größtenteils über die Straße. Klingt langweilig, war es aber nicht. Plötzlich kam uns die Polizei entgegen und wies uns darauf hin, dass hier eigentlich alles gesperrt ist und wir bitte am felsabgewandten Rand laufen sollen. Wenige hundert Meter später wussten wir auch warum. Ein großer Erdrutsch hatte Schlamm und Steine auf die Straße gespült, ein Bagger war bereits dabei, das Ganze zu beseitigen. Kurz darauf folgte die offizielle Straßensperre, und natürlich standen dort wieder jede Menge Autos, deren Insassen das Spektakel beobachteten. Wir liefen gemütlich weiter bergab, fanden in einer Kehre einen kleinen Weg zwischen den Häusern hindurch und standen wenig später wieder am tosenden Barranco. Leider hatte der Kiosk dort schon geschlossen, unser Plan mit einem Kaffee fiel also ins Wasser. Im wahrsten Sinne des Wortes.
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| es stürzt hinab |
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| urwaldähnlicher Wanderweg |
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| Blick ins Tal mit deutlichem Wasserlauf |
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| und Blick nach oben mit Nachschub |
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| letztes Stück Wanderweg |
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| Hat gestanden unterm Apfel...sinenbaum |
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| Abkürzung im Ort |
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| der Schaden ist deutlich, die Umleitung auch |
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| Gewalt der Natur |
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| Schaden |
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| Einstieg in den Wanderweg gefunden |
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| Entdeckung im Tal |
Also weiter zum Hafen von Puerto de las Nieves. Hier waren wir ja am ersten Tag schon einmal unterwegs gewesen. Diesmal war deutlich mehr los, was uns zunächst wunderte. Dann fiel es uns ein, Sonne. Das zieht. Der zweite Eisstand wurde direkt unserer. Axel gönnte sich noch einen Kaffee, ich zwei Kugeln wirklich gutes Eis. Danach spazierten wir am
Hafen Puerto de Las Nieves entlang, erledigten noch einen Geocaching-Labcache und wollten anschließend zu den bekannten Naturpools laufen.Den Weg kannten wir ja bereits. Etwas irritiert waren wir allerdings über die Farbe des Meeres. Es schimmerte gelblich-braun. Etwa 70 Meter vor den Pools war dann klar warum. Der Barranco, den wir den ganzen Tag über begleitet hatten, mündet genau hier ins Meer. Beim letzten Spaziergang war das nur ein kleines Rinnsal gewesen, welches wir gar nicht wirklich wahr genommen haben. Heute schoss eine gewaltige Menge schlammigen Wassers ins Meer, und der Bereich war abgesperrt. Die Strömung war einfach zu stark. Also blieb uns nichts anderes übrig, als umzudrehen und zurück ins Hotel zu fahren. Diesmal waren wir schon gegen 18:50 Uhr da, trotzdem war es wieder eine kleine Herausforderung, einen Parkplatz zu finden. Duschen, ein bisschen entspannen und dann ab zum Abendessen.
Wetter: Sonne und Wind bei etwa 20 Grad, dazu ein kurzer Schauer
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| Unsere Wanderung |
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| zurück am Meer |
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| Kirche im Hafenviertel |
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| noch ein Bild von unterwegs |
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| Expressfähre zwischen Gran Canaria und Teneriffa |
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| legt ab |
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| hä? hier war doch am ersten Tag kein Wasser |
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| schießt ins Meer |
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| haben es gemütlich im Hotel |
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