Montag, 23. März 2026

23.03.2026 – Inselrunde

Sonne am Morgen, ein guter Start. Ich war trotzdem erstmal etwas antriebslos und bin direkt in den Pool verschwunden. Ein paar Bahnen schwimmen hilft ja manchmal beim Wachwerden. Gegen elf gab es dann ein Bier, und die große Frage stand im Raum: Was machen wir heute? Die Berge waren wetterbedingt weiterhin eher keine gute Idee, also mussten Alternativen her. Und so groß ist Gran Canaria nun auch wieder nicht, dass man die Insel nicht an einem Tag umrunden könnte. Gesagt, getan. Wir rollten aus Agaete hinaus, zunächst über eine schöne Bergstraße, später durch moderne Tunnel Richtung La Aldea de San Nicolás. Dort machten wir einen ersten Stopp und liefen ein Stück am Meer entlang. Auch hier schoss der Barranco mit ordentlich Wucht ins Meer und färbte das Wasser braun. Besonders spannend war die klare Grenze zwischen dem schlammigen Wasser und dem sauberen Atlantik, fast wie mit dem Lineal gezogen. Wir bummelten ein wenig am Strand entlang und liefen dann hinauf zur Touristeninformation, wo ein Cache auf uns wartete. Die Dame vor Ort war herrlich unkompliziert und drückte uns kurzerhand den Schlüssel zum Briefkasten in die Hand. So schnell kann Geocaching gehen.
auch bei uns braune Brühe im Meer


hier noch nicht

in La Aldea sehr deutliche Grenze

Spaziergang

am sehr schönen Cache
Da isser

Wappen

ein Überblick

früh im sauberen Pool


Weiter ging es Richtung Süden, immer an den Berghängen entlang, mit ständig wechselnden Ausblicken ins Inselinnere. Wasserfälle begleiteten uns fast durchgehend, überall rann und stürzte es von den Felsen. An den Los Azulejos de Veneguera legten wir einen längeren Stopp ein. Und wir waren nicht allein, viele hatten hier angehalten. Das Wasser stürzte an mehreren Stellen die Felsen hinunter, suchte sich seinen Weg über und unter den Gesteinsschichten hindurch und verschwand schließlich in der Schlucht. Fast noch beeindruckender waren aber die Farben der Felsen. Grünblaue Schichten wechselten sich mit orangegelben, grauen und rötlichen ab. Ein echtes Naturkunstwerk. Ein paar Meter weiter führte uns ein Geocaching-Earthcache zu einer Stelle mit einer nahezu komplett grünblauen Felswand. Wirklich faszinierend, was die Natur hier geschaffen hat. Da wird einem wieder bewusst, dass die ganze Insel vulkanischen Ursprungs ist und diese Farben letztlich aus verschiedenen Mineralien und alten Ausbrüchen stammen.
unterwegs

der eigentliche Wasserfall an des Los Azulejes

sehr viel Wasser

bunte Felsen

Cheffe vor strahlendem Grünblau

fühlt sich wohl

neue Wasserfälle mit alter Hexe

staunt

Wir blieben eine ganze Weile dort, bevor wir weiter nach Puerto de Mogán fuhren, einer der touristischen Hotspots der Insel. Am Hafen tobte das Leben. Genau das Richtige, um ein bisschen Leute zu beobachten. Wir schlenderten durch die Gassen, suchten Caches, spielten Labcaches und ließen einfach die Zeit vergehen. Und wie das so ist, plötzlich war es schon 18 Uhr. Der Rückweg stand an, immerhin noch etwa anderthalb Stunden Fahrt. Also zurück zum Auto und auf nach Agaete, diesmal mit allem, was dazugehört, Regen, Stau und schließlich Dunkelheit. Unser Auto hat unterwegs übrigens ein neues Feature präsentiert, es macht jetzt selbstständig das Fernlicht an, wenn es meint, dass es passt.  Kurz vor acht waren wir wieder im Hotel. Abendessen, runterkommen und den Tag entspannt ausklingen lassen. Axel hat nebenbei schon die Erfüllung seines Urlaubwunsches für den 25.03. geplant, natürlich immer in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Wetter: sonnig, wenig Wind, deutlich über 20 Grad

einmal rundrum

nochmal ein Wasserfallüberblick

Hafengebäude

im Hafen

Detail in einer Gasse

Gasse

Albtraumurlaubshotels

Kneipe am Hafen

Blechmann

wird wohl nie fertig



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen