Weiter ging es Richtung Süden, immer an den Berghängen entlang, mit ständig wechselnden Ausblicken ins Inselinnere. Wasserfälle begleiteten uns fast durchgehend, überall rann und stürzte es von den Felsen. An den
Los Azulejos de Veneguera legten wir einen längeren Stopp ein. Und wir waren nicht allein, viele hatten hier angehalten. Das Wasser stürzte an mehreren Stellen die Felsen hinunter, suchte sich seinen Weg über und unter den Gesteinsschichten hindurch und verschwand schließlich in der Schlucht. Fast noch beeindruckender waren aber die Farben der Felsen. Grünblaue Schichten wechselten sich mit orangegelben, grauen und rötlichen ab. Ein echtes Naturkunstwerk. Ein paar Meter weiter führte uns ein Geocaching-Earthcache zu einer Stelle mit einer nahezu komplett grünblauen Felswand. Wirklich faszinierend, was die Natur hier geschaffen hat. Da wird einem wieder bewusst, dass die ganze Insel vulkanischen Ursprungs ist und diese Farben letztlich aus verschiedenen Mineralien und alten Ausbrüchen stammen.
Wir blieben eine ganze Weile dort, bevor wir weiter nach
Puerto de Mogán fuhren, einer der touristischen Hotspots der Insel. Am Hafen tobte das Leben. Genau das Richtige, um ein bisschen Leute zu beobachten. Wir schlenderten durch die Gassen, suchten Caches, spielten Labcaches und ließen einfach die Zeit vergehen. Und wie das so ist, plötzlich war es schon 18 Uhr. Der Rückweg stand an, immerhin noch etwa anderthalb Stunden Fahrt. Also zurück zum Auto und auf nach Agaete, diesmal mit allem, was dazugehört, Regen, Stau und schließlich Dunkelheit. Unser Auto hat unterwegs übrigens ein neues Feature präsentiert, es macht jetzt selbstständig das Fernlicht an, wenn es meint, dass es passt. Kurz vor acht waren wir wieder im Hotel. Abendessen, runterkommen und den Tag entspannt ausklingen lassen. Axel hat nebenbei schon die Erfüllung seines Urlaubwunsches für den 25.03. geplant, natürlich immer in der Hoffnung auf besseres Wetter.
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