Dienstag, 17. März 2026

17.03.2026 – Ab in die Sonne

Nachdem wir viele Jahre im Frühjahr mit dem Auto unterwegs waren, haben wir dieses Jahr mal etwas früher Urlaub gemacht und uns ganz dekadent für ein Rundum-Sorglos-Paket entschieden. Acht Tage Gran Canaria sollten es werden. Dafür klingelte der Wecker heute um drei Uhr. Aua. Um 4:25 Uhr saßen wir bereits im Auto Richtung Leipzig. Die Autobahn war herrlich leer, sodass wir überpünktlich am gebuchten Parkplatz ankamen und direkt in den Shuttle zum Flughafen Leipzig/Halle hüpfen konnten. Vor Ort gab’s dann noch eine kurze Diskussion, weil unser Auto angeblich Überlänge hat. Ich habe das Problem sehr pragmatisch gelöst, einfach den Zehner mehr bezahlt. Man gönnt sich ja sonst nichts. Auch das Einchecken ging erstaunlich flott. Ist halt ein kleiner Flughafen. Noch schnell einen Kaffee, dann durch die Sicherheitskontrolle. Ich durfte – mal wieder – die Schuhe ausziehen. Keine Ahnung, was die immer mit meinen Schuhen haben. Vielleicht sehen sie verdächtig bequem aus. Alles lief reibungslos und der Flieger rollte pünktlich vom Platz. Nach einem entspannten fünfstündigen Flug landeten wir am späten Mittag auf Gran Canaria. Dann begann das klassische Urlaubs-Warten: erst aufs Gepäck, dann auf den Fahrer, der uns zur Mietwagenfirma brachte. Aber irgendwann hielten wir ihn in den Händen, unseren kleinen weißen Begleiter für die nächsten Tage. Und dann: Sonne. Und Wind. Herrlich. Auch unser Vier-Sterne-Hotel in Agaete konnte direkt punkten: ein riesiges Zimmer mit Terrasse, Blick auf den Pool und sogar aufs Meer. Wir haben uns erstmal an der Poolbar ein Bier geholt und sind anschließend auf unseren Liegen versackt. Sonne tanken, runterkommen, ankommen. 

Am Flugplatz, warten

Vorfreude

unser Flieger


Blick von der Terrasse aus


Okay, okay… wir haben den ganzen Tag nichts gemacht. Aber das frühe Aufstehen hat einfach seinen Tribut gefordert. Irgendwann haben wir uns doch noch aufgerafft und sind ein paar Meter spaziert: runter zum Meer, zu den Rockpools, die aus heißer Lava, welche ins kalte Meer geflossen ist, entstanden sind. Weiter schlumperten wir in Richtung Hafen und unterwegs noch schnell ein paar Biere besorgt. Prioritäten und so. Dann saßen wir da, mit Blick auf das wilde Meer, und tranken unser Bier. Es war ganz schön windig und wir bereuten sehr, keine Jacken dabeizuhaben. So richtig hatten wir den heraufziehenden Sturm Therese noch nicht für voll genommen. Also schnell zurück ins Hotel und Premiere im All-inclusive-Schlaraffenland: Abendessen ohne Aufwand. Herrlich, wenn man einfach nur durch die Gegend schlurft und sich den Teller mit allem füllt, was gut aussieht. Und das war einiges. Beim Nachtisch haben wir dann endgültig alle guten Vorsätze über Bord geworfen. Danach ging allerdings nicht mehr viel. Wir waren platt. Halb zehn lagen wir im Bett und der Tag war vorbei.

Wetter: ca. 20 Grad, sonnig und sehr windig
Weg vom Hotel ans Meer

Rockpools

im abendlichen Licht

Blick ins Land

am Hafen

hinter mir eine Bananenplantage

unser Hotel mit Wind


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