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| aktualisierte Wetterwarnung im Hotel |
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| egal in welche Richtung ist ein Rundweg |
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| Blick hinab und drüber weg |
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| Schönheit - hier wie Unkraut |
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| immer auf dem Grat lang |
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| Einstieg |
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| hoch und runter auf der Höhe |
Kaum hatten wir die erste Runde beendet, ging es direkt weiter. Der Rother Wanderführer Gran Canaria hatte schließlich noch eine zweite Variante parat, nämlich runter in die Caldera.
Und die hatte es in sich. Zuerst ging es gefühlt ewig bergab. Der Weg besteht aus schwarzem, vulkanischem Gestein, das die Wärme der Sonne schön zurückstrahlt. Hitze von oben und unten, ein echtes Erlebnis. Nach etwa einem Drittel des Abstiegs erreichten wir einen Aussichtspunkt mit einem einzelnen Baum. Mein erster Gedanke war sofort:
Für Gondor. Wer "Der Herr der Ringe" kennt, weiß genau, was ich meine. Natürlich machten wir dort eine kleine Pause, genossen den Ausblick und gingen dann weiter hinab. Unten angekommen führte ein Rundweg durch die Caldera. Wir kamen an einer alten Ruine vorbei, an beeindruckenden Drachenbaum, durch hohes Lampenputzergras und schließlich zu einem alten Dreschplatz. Irgendwann wurde dieses Gebiet tatsächlich landwirtschaftlich genutzt, was man sich heute kaum noch vorstellen kann. Nach einer weiteren Pause ging es ein Stück hinauf zu zwei kleinen Höhlen, mit Sitzgelegenheiten und sogar einem Grillplatz davor. Schön schattig war es dort, genau der richtige Ort zum Durchatmen. Und dann kam die Erkenntnis: Mist. Nicht eingecremt. Die Sonne hatte inzwischen ganze Arbeit geleistet. Leider half alles nichts, wir mussten ja wieder nach oben. In drei Etappen kämpften wir uns zurück, jeder in seinem Tempo. Oben angekommen belohnten wir uns in einem kleinen Café mit einem kühlen Bier.
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| hinab |
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| Ziel |
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| Für Gondor |
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| stachelig |
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| am Dreschplatz |
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| Höhle auf dem Rückweg |
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| wo kommt die denn her? |
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| noch lacht sie |
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| Schattenplatz |
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| Rundblick unten |
Danach fuhren wir noch auf den benachbarten
Pico de Bandama. Von dort hat man einen fantastischen Rundumblick, besonders beeindruckend war aber der Blick in die Berge, die inzwischen komplett grau und zugezogen waren. Später sahen wir im Internet, was dort tatsächlich runtergekommen war. Da hatten wir wirklich Glück. Ein kleiner Abstecher zu einem besonderen Baum sollte es vor der Rückfahrt noch sein, nur etwa zwölf Kilometer entfernt. Vor Ort angekommen standen wir allerdings wie die Einheimischen einfach nur da und staunten. Wassermassen schossen durch das Tal. Dort, wo normalerweise eine harmlose Furt mit ein paar Zentimetern Wasser ist, rauschte heute ein reißender, schlammiger Fluss Richtung Meer. Wir machten ein paar Fotos und drehten dann lieber um. Mit einem kurzen Einkaufsstopp waren wir erst nach 19 Uhr wieder im Hotel. Schnell duschen, essen gehen und den Abend entspannt mit einem Glas Rotwein ausklingen lassen.
Wetter: über 20 Grad, sehr sonnig - bei uns
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| wir bleiben hier |
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| Blick in die Höhle |
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| vom Pico de Bandama aus |
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| da hängt das schlechte Wetter |
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| reißender Bach |
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| der Weg ist ??? WEG |
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| Vulkanpanorama |
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| wunderschöner Drachenbaum |
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| Wassermassen auch hier gibt das Bild die Realität nur bruchstückhaft wieder |
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