Man könnte den Tag auch als „Tag der Nockenwelle“ bezeichnen – zumindest, wenn man uns am frühen Morgen gesehen hätte. So wie der eine lief, so fühlte sich der andere. Alt werden ist eben nichts für Feiglinge. Uns beiden steckte die gestrige Wanderung in den Knochen, aber da wir schon einen Ruhetag für heute ausgerufen hatten, war das nur halb so schlimm. Ganz in Ruhe starteten wir den Tag: Kaffee und Müsli, den Campingplatz begutachten, überlegen, was wir einkaufen müssen, und dann los. Es ging in Richtung Petroșani, nicht ohne noch einen letzten Blick zurückzuwerfen und die hohen Berge zu bestaunen. So ganz nichts tun können wir eh nicht, also stoppten wir für ein wenig Kultur. Wir besuchten die Peștera Bolii, eine Höhle. Ausschlaggebend war allerdings, dass es einen Parkplatz direkt davor gab. Zum Glück, sonst wäre uns etwas entgangen. Der Eintritt kostete 10 Lei pro Person … der Herr wusste nicht, dass ich Eddie mit hinein nahm. Zuerst ging es Treppen hinunter, und so wie ich laut ächzte, jammerte Axel sicher innerlich. Das tat weh, vor allem, weil der Kram hier ja nicht DIN-gerecht ist und die Stufen ungleichmäßig sind. Doch dann tat sich der Höhleneingang vor uns auf. Noch über eine Brücke, und wir waren drin.
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Blick zurück |
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Kann man aussprechen |
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Karte zur Höhle |
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Eingang |
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nur für den Fall, dass man nicht weiß, wo man ist |
Menno, ich hatte Pippi in den Augen. Das war ja voll romantisch! Die Rumänen haben hier verschiedenfarbige Beleuchtung installiert und mehrere Brücken über das Bächlein gebaut. Natürlich liefen wir über alle Brücken und bestaunten Höhlenmalereien (okay, vielleicht waren sie nachgemalt) und kuriose Steingebilde. Dass es drinnen schön kühl war, machte es noch angenehmer. Wir hielten uns eine ganze Weile in der Höhle auf und machten unzählige Fotos – die meisten sicher unscharf. Wieder draußen suchten wir noch eine Weile nach einem Geocache, und auch das gelang schließlich. Ein Stück weiter unten gab es ein Café – zumindest hieß es so – wo wir Kaffee, Cola und zu meiner Freude ein Glas Zacusca bekamen.
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im Seitenarm |
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eine von vielen |
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Maria oder so |
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Höhlenmalerei |
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stabil |
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der doppelte Axel auf der wackeligen Hängebrücke |
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war auch drauf |
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einfach so |
Weiter ging es nach Petroșani zum Einkaufen. Wir brauchten nicht wirklich viel: Im Penny kauften wir Getränke, und auf dem örtlichen Markt Obst und Gemüse frisch vom einheimischen Händler. Stark, es gab nur saisonales Obst und Gemüse, nichts Exotisches oder aus der Zeit gefallenes. Gegen 15 Uhr landeten wir dann auf dem Campingplatz La Valcele. Typisch rumänisch, hier versucht es jemand mit Clamping...wohlgemerkt VERSUCHT. Hier ließen wir es uns gut gehen: ein Bier, ein wenig Rosé, mal wieder Internet, ein wenig für den Blog schreiben, Kassensturz machen und die Beine hochlegen.
Dann ging es ans Kochen. Was mir da gelungen ist, kann ich bestimmt nicht wiederholen: Aubergine anbraten in Öl mit Knoblauch und Zwiebeln, in dem Fett dann eine Dose Rindfleisch, Paprika und Tomaten, dazu Datteln und Cashewkerne. Gewürzt und mit Reis serviert … mega lecker. Axel hat den Abwasch erledigt, und wir ließen den Abend mit Rotwein ausklingen.
Wetter: 30 Grad, heiß
Essen: Gemüsepfanne mit Rindfleisch und Reis
Schlafplatz: Campingplatz La Valcele ganz alleine
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Planung, Schreiben, nichts tun |
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bissel Sonnenschutz muss sein |
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musste Hilfsarbeiten machen |
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noch bissel einköcheln lassen |
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Eddie des Tages |
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Cache gefunden |
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Teich? Clampingzelte, Sitzgelegenheiten...naja |
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die Kinder auf der Schaukel |
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Clampingzelte bei Nacht |
Welchen Campingplatz haben wir begutachtet, war ich da mit?
AntwortenLöschenNein, du warst nicht mit 🤣beim Mafiamann
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