Dienstag, 4. April 2023

04.04. - Drei Burgen Tour

Später ins Bett und eher aufgestanden. Es scheint so langsam tritt die Erholung ein und wir pennen nicht mehr ganz so lange. Aber ehe ich rauskam aus dem warmen Bett wars dann doch wieder fast neun. Es ist super schön, im Urlaub kocht Axel Kaffee, heizt ein und ich kann liegen bleiben. Ausgiebig Frühstücken im Auto und dann ging es los auf ne Wanderung über den Drei Burgen Steig. Ein wenig verlief der Weg noch an der Straße lang, dann aber gleich mal steil bergan auf dem Katzenstieg. An einer Brücke ein erster Cache und dann fast auf der Höhe bleibend zum Kreuzfelsen und weiter zur ersten Ruine des Tages der Burg Tachenstein. Mächtig gewaltig ragt da noch ein Turm in die Höhe, geflankt von Mauerresten. Den ganzen Weg lang wurden wir durch sehr schöne Infotafeln schlauer gemacht. Vor allem hatten die alle eine geschichtliche Vorderseite und auf der Rückseite wurde einem die Natur nähergebracht. Das hat mir sehr gefallen, auch wenn ich mir mal wieder nichts davon merken konnte. 

Kaffeewasser kocht gleich

Oben eins der Tagesziele

toll gemachte Infotafeln

der Rittersmann war jederzeit zur Stelle

Brücke ins Nichts

Tachenstein

Dann ging es erstmal die ganzen schönen Höhenmeter wieder runter, über nen extra Weg zur Ruine Rabenstein. Mh hier müssen wir eh nochmal hin, wegen einer Geocachstation, also keine Pause und auf der anderen Seite wieder hochgehen. Dort wartete die Rosenburg auf uns - mit 10 Euro Eintritt und gerade verpasste Falkenshow- das lassen wir, Punkt einsammeln und kehrt marsch wieder zur Ruine Rabenstein. An dieser ließen wir uns nieder und gönnten uns ein Bier und ein mitgebrachtes Brot mit Würstchen. Es gab einen herrlichen Blick über den Kanal und das Tal und wenn es ein wenig wärmer gewesen wäre, ist das auch ein Ort zum längeren Verweilen. 

an der Ruine Rabenstein

Blick über den Kanal

Überreste

Stürzt hoffentlich nicht ab

Ruine Rabenstein

Uns zog es erstmal wieder bergab zum Fuchskeller, ein riesiger Biergarten, der noch geschlossen hatte. Das störte uns weniger, da wir das Bier eh mit uns rumschleppten, also nahmen wir am Stammtisch Platz und genossen windstillen Sonnenschein und Bier. Danach mussten die Bierbeine allerdings wieder bergan. Dieses Mal auf einem Kreuzweg über alle 14 Stationen und noch weiter hoch. Schließlich wollten wir den Cache zur Drei Burgen Wanderung auch noch finden. Eine Variable hatten wir wiedermal im Ausschlussverfahren ermittelt und konnten so loggen gehen. Auf dem Rückweg kamen wir noch am Dichterfelsen mit schönem Ausblick und dem Frauenstein vorbei. Die Höhenmeter merkte ich nun doch ganz schön, aber diese feine Runde war es wert, dass man etwas Zwacken spürt. Zur Belohnung gab's im Ort einen Kaffee und eine knappe Stunde Ruhe im Grummel. 

Prost

den werd ich nie wieder für mich alleine haben

zufrieden

Blick zurück zur Rosenburg

Am Dichterfelsen

Blick hinab

am Wegesrand

Dann hieß es einen neuen Schlafplatz ansteuern. Gegen 16:30 kamen wir am Campingplatz Kastlhof an, bekamen einen Stellplatz mit Strom und genialer Aussicht. Mit dicker Decke bewaffnet saß ich dann in der Sonne, genoss den Blick über den Kanal, die Schwäne und Gänse sowie die gegenüberliegenden Felsen, Sekt und ein Kippchen und schrieb ein bissel für den Tagesbericht. Eiskalt war es als die Sonne weg war und so gingen wir oben im Sanitär- und Küchentrack des Campingplatzes einen Gulaschtopf warm machen, schlangen diesen recht flott runter und dann ab ins geheizte Auto 

Wetter: kalt, sonnig, immer mal Wolken
Essen: Gulaschtopf mit Nudeln
Stellplatz: Campingplatz Kastlhof

 

Osterbrunnen in Riedenburg

Eddie des Tages

abendlicher Ausblick

Montag, 3. April 2023

03.04. - Wanderung zum Wolfsberg

Nicht ganz so lange, aber lange genug haben wir auch heute wieder im Bett gelegen, Draußen war es immer noch grau und vor allem kalt. Nützt nix, raus aus dem warmen Auto und Wasser für den Kaffee ansetzen. Ein paar Scheiben Brot mit fett Pflaumenmus drauf, den heißen Kaffee dazu und schon konnte der Tag beginnen. Unser Plan bestand aus ner kleinen Wanderung entlang am Europakanal und dann hoch zum Wolfsberg. Nach etwa 2 Kilometern gab es einen sehr lustigen Geocache zu absolvieren. Ein Bauer hatte eine Ziege, einen Kohlkopf und einen Hund und die drei mussten heil auf die andere Seite des Flusses. Vor Ort war eine Fähre und diese konnte immer nur einen zusätzlich mitnehmen. Wir also drauf auf die Fähre und haben uns zunächst mit der Ziege rübergezogen, dann haben wir den Hund geholt, die Ziege wieder mitgenommen und den Kohlkopf transportiert, zum Schluss nochmal die Ziege abgeholt und alle waren heil drüben und wir konnten den Cache finden. Das war echt lustig, mit Muskelkraft sich über den Fluss zu ziehen. 

Tagesziel

Fähre

Fährmann hol über

oder eben Fährfrau

jetzt aber weiter

Dann stand wieder laufen auf dem Programm, bergan und das auch ziemlich steil. Lohnte sich aber, denn alsbald hatten wir einen großartigen Ausblick auf das Altmühltal. Wir verschwanden dann im Wald und trafen auf der Wanderung auf einen Trimm-Dich-Pfad. Pflichtbewusst absolvierten wir die Übungen und lachten einige Mal herzhaft. Die Aussicht an einem malerischen Felsen ließ dann unser Herz höher schlagen, noch ein paar Meter weiter, die nächste Aussicht. So verging der Wandertag recht schnell und mit den restlichen Übungen des Trimm-Dich-Pfades waren wir dann auch schnell wieder unten vom Berg. 

Am Wegesrand

Blick ins Tal

Eleganz auf dem Trimm Dich Pfad

Aussicht 

ich hab kein Bock mehr

Hinein in die Stadt, so ein Hüngerchen machte sich breit. Wir hatten nur nicht bedacht, dass Montag ist. Dönermann hatte echt zu. Dann eben ins Eiskaffee, jeder ein Bier und einen Toast und dann kam das Schleckermaul in mir durch. Ein Nusseisbecher sollte es sein und zu meiner großen Verwunderung entschied sich sogar Axel für einen Eisbecher. Die Sonne schien uns genau ins Gesicht und gab uns so die Illusion von Wärme. Auch wenn es sonnig war, war es doch auch arschkalt. 

beißt nix an

ah so sieht der bei Sonne aus

eigentlich Chinesenbrunnen

leckere Kalorienbombe
Zurück am Auto, ruhten wir ein halbes Stündchen und machten uns mit Sonnenuntergang auf den Weg nach Riedenburg zum nächsten Schlafplatz. Ein gratis Parkplatz mit Toilette direkt am Main-Donau-Kanal. Prima. Nun hieß es nur noch die hungrigen Mägen zu besänftigen. Das gelang uns ganz vortrefflich. Im großen Restaurant „Zur alten Post“ konnte ich mich in ein Sofa knitschen, Axel auf einem bequemen Stuhl Platz nehmen und mit Schäuferle und Bier ließen wir den Abend ausklingen. 

Wetter: sonnig aber kalt und windig
Essen: Schäuferle
Stellplatz: am Kanal in Riedenburg

unscharfer Eddie des Tages Blick auf Dietfurt

in Riedenburg

nahe des Schlafplatzes

steht dran

Schäuferle

vorbereiten für den nächsten Tag


Sonntag, 2. April 2023

01.04 und 02.04. - Ab ins Altmühltal

Wie immer vor Ostern packten wir auch dieses Jahr ein paar Klamotten ins Auto, füllten Wasser und Lebensmittel auf und starteten am Samstagnachmittag in Richtung Bayern. Wir wollten ein paar Tage ins Altmühltal. Trotz Regen kamen wir Gut durch und waren gegen 18 Uhr am ersten Schlafplatz angekommen. Nur noch ein paar Minuten die Beine vertreten. Eigentlich ist es hier oben richtig herrlich mit weitem Blick ins Tal, aber eben nicht bei dem kalten, regnerischem, windigen Wetter. Also blieb es bei einem kurzen Spaziergang, ehe es zum Essen in Enkering ging. Das Essen war zwar lecker, aber sehr salzig. So mussten wir zwei Bier trinken. Oben auf dem Schellenberg standen wir dann für eine Nacht. So gut und lange haben wir ewig nicht geschlafen. 

na lächeln kann er noch

Nummer eins von zwei

Dort waren wir essen

wir standnne gut

Gegen vier trieb uns mal kurz senile Bettflucht raus, aber dann wars irgendwie erst halb zehn, als wir endgültig aus dem Nest kochen. Wir hatten aber nichts verpasst, wie der Wetterbericht vorhergesehen hatte, regnete es, war kalt und eklig. Ab zu MC Donalds frühstücken. Zum selbst Kaffee kochen hatten wir keine Lust. Leider bot der erste MC Donalds kein Frühstück an. So blieb beim Kaffee und Axel aß ein paar Burger. Nicht mal aufs WC konnte man dort, also ab auf die andere Seite zum nächsten MC Donalds. Noch nen Kaffee und ein Stück Kuchen und zur Krönung aufs WC. Das Wetter wollte nicht besser werden. Was machen wir denn nun? Ab nach Beilngries. Dort regnete es aber auch so doof, dass wir im Auto mitten in der Stadt Mittagschlaf machten. Irgendwann hörte es dann doch so halb auf und wir stapften durch die malerische alte Stadt. Sowas Schönes haben wir beide nicht erwartet. Ein süßer kleiner Stadtkern umrahmt von einer Stadtmauer. Immer entlang dieser alten Stadtmauer gab es die unterschiedlichsten Türme und damit ehemalige Wohnstätten zu sehen. Jeder hatte sein eigenes Viertel. Da wohnten die Totenfrauen, da war das Bürgerhaus – so ähnlich wie jetzt Rathäuser. Optisch schön und gut wieder hergerichtet. Enge Gassen, hübsche Häuser, niedliche Läden und interessante Details an den Häusern. Mal konnte man in einen hübschen Park abbiegen und dann wiederum gab es einen großen Platz mit bezaubernder Kirche mit grünen Türmen. Wir absolvierten einen Labcache und huschten dann zurück ins Auto. 

Tor in die Stadt

Steinmosaik

Turm in der Stadtmauer

Wohnstätte der Totenfrau

Kapellchen

Park zum Erholen

bin nicht reingefallen

kleine Gassen

Kirche

von innen

Ist schon ärgerlich, wenn man Urlaub hat und das Wetter einfach nicht so will. Aber da der nächste Übernachtungspunkt eh in Dietfurt war, fuhren wir bereits am Nachmittag dorthin. Auch hier erwartete uns auch eine durchaus hübsche Altstadt, die uns mit einem Cache zu allen alten Befestigungstürmen führte. Uns fiel nicht nur der reich geschmückte Osterbrunnen auf, sondern auch die vielen individuellen Läden. So verging die Zeit recht flott und es ging zu Schlafplatz. Es gibt hier echt Übernachtungsplätze für lau. Also mit Wohnmobil oder ähnlichem kann man hier für eine Nacht stehen. Also Auto geparkt und kurz danach ging es über den Main-Donau-Kanal in eine Kneipe. 

chinesischer Brunnen in Dietfurt getarnt als Osterbrunnen

stand da halt so rum

ohne Krone kein echter Froschkönig

so sahen die Wehrtürme aus - alle

Stellplatz

Aussicht - nanu wer hat sich da aufs Bild gemogelt?

An der liefen wir erstmal gnadenlos vorbei. Das machte aber nix, so entdeckten wir noch eine kleine Kapelle für die drei elenden Heiligen. Keine Ahnung warum elende…. Aber sie waren da. Die drei Heiligen und der Geocache dazu auch. Dann fanden wir doch die Kneipe. Es gab erstmal Bier und sah nicht so aus, als könnten wir auch noch essen. Aber ein kurzer Plausch und wir bekamen von weitem die Karte für Brotzeiten zu sehen, da wir aber schon wussten dass wir Schnitzel wollten, bekamen wir diese nicht näher zu Gesicht, sondern die klare Ansage „Ende der Diskussion“. Wir konnten dann den Abend lang sehr merkwürdige Traditionen beobachten. Alte Weiber trafen sich an einem langen Tisch und ein gemischt altes Männerpublikum traf sich in einem extra Raum, in dem auch die Türe geschlossen wurden. Das alles zur Fastenzeit es floss also ganz wenig Alkohol. Sahen die alle deshalb so mürrisch und ernst aus. Ganz zum Schluss trauten wir uns zu fragen die Kerle waren ein Jagdverein, mit geheimer Sitzung, die dann halb offiziell wurde und die Jäger dazu kamen… Wir haben es glatt weg nicht verstanden, aber uns darüber amüsiert. 

Umgebung vom Stellplatz

nah am Kanal

die Kapelle der Drei Elenden Heiligen

Da sind sie

Geschlechtertrennung

Gegen 22 Uhr waren wir zurück am Auto und fielen später in einen sehr erholsamen Schlaf. 

Wetter: Regen, kalt, windig
Essen: Schnitzel mit Pommes und tollem Salat
Schlafplatz: 1. Nacht am Wanderparkplatz, 2. Nacht am Stellplatz am Main-Donau-Kanal nahe Dietfurt.

wer ist das nur? :-) 

Eddie des Tages