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Mittwoch, 5. April 2023

05.04 - Wanderung zur Burg Prunn

Eisblumen!!! An unserem Grummel waren Eisblumen. Nö nö, da dreh ich mich nochmal um. Mir ging es richtig gut. Axel wollte Brötchen holen, aber die Dame war nicht zu sehen. Statt Brötchen brachte er mir erstmal den ersten Cache des Tages ans Bett…. Er hatte einfach nur keinen Stift mit. Beim zweiten Versuch hatte die Chefin einfach unsere Bestellung vergessen aber im dritten Versuch gab es dann auch Brötchen, scheinbar ist sie extra nochmal los. Es war allerdings so hufkalt, dass wir wieder mit voll aufgedrehter Heizung drinnen frühstücken. Dann mussten wir uns arg überwinden, denn nach ein paar Tagen unterwegs sein, mussten wir dringend duschen. Bloß gut gab es warmes Wasser und so ließ es sich aushalten. Die restlichen Brötchen belegten wir mit Käse, packten Eier und Bier dazu und machten uns zu Fuß auf den Weg nach Prunn. Über dem Ort thront eine Burg, sehr sehr malerisch anzusehen. Vom Campingplatz aus waren es nur zwei Kilometer Luftlinie und so hatte Grummel frei. Direkt am alten Kanal entlang liefen wir gemütlich Richtung Prunn. Dort muss man durch den halben Ort um den Weg zur Burg hinauf zu treffen. Steil bergan, na toll. Aber nach vielleicht 200m lockte eine Bank und wir hatten uns ein Bier verdient, zumal gerade mal die Sonne sowas wie Wärme versuchte. 

Ziel des Tages

am Wegesrand

auch wieder da, aber mit anderem Schild

Blieb beim Versuch, aber man konnte es aushalten. Dann gab es keine Ausrede mehr, bergan bergan. Aber es war nicht weit und so waren wir alsbald oben an der hübsch anzusehenden Burg. Zunächst suchten wir einen Cache ehe wir zumindest mal in den Burghof vordrangen. Führungen sind zu jeder vollen Stunde, das Internet schwindet allerdings beim Eintritt. Sind mittlerweile 6€ pro Nase, statt 4,50 €. Uns reichte ein Blick in den Hof und vor allem über die Mauer. Von dort hatten wir eine wunderbare Aussicht auf alle drei Burgen und Ruinen, die wir gestern besucht hatten. Mit Fernglas konnte man die richtig gut sehen. Die Burg Prunn ist bekannt für den Prunner Codex eine frühe Abschrift des Nibelungenliedes. 

Hübsch

ich auch :-)

stilles Örtchen

Zuweg

herrliche Aussicht

Detail

Axel hat es eher mit Felsen als mit Liedern, also ging es dann den Felspartieweg zurück. Da kam er voll auf seine Kosten. Kalkfelsen über Kalkfelsen und an manchen darf man sogar klettern. Derzeit ist allerdings viel wegen Vogelschutz gesperrt. Die typische Bergsteigerhaltung konnte ich trotzdem an ihm wahrnehmen - Kopp in Nacken und Hochstarren, Ringe und Haken und Wege suchen. Dann ging es unterbrochen von einer herrlichen Pause mit Sonne, serpentienenartig hinab in den Ort, natürlich gab es für uns noch einen Abstecher zum Prunner Turm und zur Prunner Wand um mal zu gucken. 

da lang

er sucht was - erfolglos

typische Bergsteigerhaltung

Felsen

Da wir am vergangenen Abend unseren letzten Wein gekillt hatten, wollten wir noch eine Flasche nachkaufen. Außerdem fehlte Süßes und Osterbrot in unserem Vorrat. Also ging es für uns noch knapp drei Kilometer in Richtung Einkaufsladen. Vorräte aufstocken und gleich noch zwei Bier für den nun ca. 5 km langen Rückweg. An einem alten Wehr und einen Stück des Archäologiepfades machten wir noch eine Pause und nahmen danach tapfer den restlichen Weg in Angriff. Immerhin stehen 21.000 Schritte auf der Uhr. Das besonders Schöne war allerdings, dass wir draußen sitzen konnten, ohne zu frieren Ich hatte sogar die Jacke offen und die Mütze abgesetzt. Es waren so zehn Minuten in denen uns WARM war. Abends sind wir noch in die Kneipe auf zwei Bier und ein Abendessen.

Wetter: Sonnig und kalt, manchmal mit einem Hauch von Frühling
Essen: Axel Steak Hawaii mit Salat, ich Schnitzel mit Pommes
Stellplatz: Campingplatz Kastlhof

Blick auf dem Heimweg

Stück des Archäologiepfades - Webhaus

verdiente Belohnung

erwischt- kein Eddie des Tages, der hatte frei


 

 

Dienstag, 4. April 2023

04.04. - Drei Burgen Tour

Später ins Bett und eher aufgestanden. Es scheint so langsam tritt die Erholung ein und wir pennen nicht mehr ganz so lange. Aber ehe ich rauskam aus dem warmen Bett wars dann doch wieder fast neun. Es ist super schön, im Urlaub kocht Axel Kaffee, heizt ein und ich kann liegen bleiben. Ausgiebig Frühstücken im Auto und dann ging es los auf ne Wanderung über den Drei Burgen Steig. Ein wenig verlief der Weg noch an der Straße lang, dann aber gleich mal steil bergan auf dem Katzenstieg. An einer Brücke ein erster Cache und dann fast auf der Höhe bleibend zum Kreuzfelsen und weiter zur ersten Ruine des Tages der Burg Tachenstein. Mächtig gewaltig ragt da noch ein Turm in die Höhe, geflankt von Mauerresten. Den ganzen Weg lang wurden wir durch sehr schöne Infotafeln schlauer gemacht. Vor allem hatten die alle eine geschichtliche Vorderseite und auf der Rückseite wurde einem die Natur nähergebracht. Das hat mir sehr gefallen, auch wenn ich mir mal wieder nichts davon merken konnte. 

Kaffeewasser kocht gleich

Oben eins der Tagesziele

toll gemachte Infotafeln

der Rittersmann war jederzeit zur Stelle

Brücke ins Nichts

Tachenstein

Dann ging es erstmal die ganzen schönen Höhenmeter wieder runter, über nen extra Weg zur Ruine Rabenstein. Mh hier müssen wir eh nochmal hin, wegen einer Geocachstation, also keine Pause und auf der anderen Seite wieder hochgehen. Dort wartete die Rosenburg auf uns - mit 10 Euro Eintritt und gerade verpasste Falkenshow- das lassen wir, Punkt einsammeln und kehrt marsch wieder zur Ruine Rabenstein. An dieser ließen wir uns nieder und gönnten uns ein Bier und ein mitgebrachtes Brot mit Würstchen. Es gab einen herrlichen Blick über den Kanal und das Tal und wenn es ein wenig wärmer gewesen wäre, ist das auch ein Ort zum längeren Verweilen. 

an der Ruine Rabenstein

Blick über den Kanal

Überreste

Stürzt hoffentlich nicht ab

Ruine Rabenstein

Uns zog es erstmal wieder bergab zum Fuchskeller, ein riesiger Biergarten, der noch geschlossen hatte. Das störte uns weniger, da wir das Bier eh mit uns rumschleppten, also nahmen wir am Stammtisch Platz und genossen windstillen Sonnenschein und Bier. Danach mussten die Bierbeine allerdings wieder bergan. Dieses Mal auf einem Kreuzweg über alle 14 Stationen und noch weiter hoch. Schließlich wollten wir den Cache zur Drei Burgen Wanderung auch noch finden. Eine Variable hatten wir wiedermal im Ausschlussverfahren ermittelt und konnten so loggen gehen. Auf dem Rückweg kamen wir noch am Dichterfelsen mit schönem Ausblick und dem Frauenstein vorbei. Die Höhenmeter merkte ich nun doch ganz schön, aber diese feine Runde war es wert, dass man etwas Zwacken spürt. Zur Belohnung gab's im Ort einen Kaffee und eine knappe Stunde Ruhe im Grummel. 

Prost

den werd ich nie wieder für mich alleine haben

zufrieden

Blick zurück zur Rosenburg

Am Dichterfelsen

Blick hinab

am Wegesrand

Dann hieß es einen neuen Schlafplatz ansteuern. Gegen 16:30 kamen wir am Campingplatz Kastlhof an, bekamen einen Stellplatz mit Strom und genialer Aussicht. Mit dicker Decke bewaffnet saß ich dann in der Sonne, genoss den Blick über den Kanal, die Schwäne und Gänse sowie die gegenüberliegenden Felsen, Sekt und ein Kippchen und schrieb ein bissel für den Tagesbericht. Eiskalt war es als die Sonne weg war und so gingen wir oben im Sanitär- und Küchentrack des Campingplatzes einen Gulaschtopf warm machen, schlangen diesen recht flott runter und dann ab ins geheizte Auto 

Wetter: kalt, sonnig, immer mal Wolken
Essen: Gulaschtopf mit Nudeln
Stellplatz: Campingplatz Kastlhof

 

Osterbrunnen in Riedenburg

Eddie des Tages

abendlicher Ausblick

Montag, 3. April 2023

03.04. - Wanderung zum Wolfsberg

Nicht ganz so lange, aber lange genug haben wir auch heute wieder im Bett gelegen, Draußen war es immer noch grau und vor allem kalt. Nützt nix, raus aus dem warmen Auto und Wasser für den Kaffee ansetzen. Ein paar Scheiben Brot mit fett Pflaumenmus drauf, den heißen Kaffee dazu und schon konnte der Tag beginnen. Unser Plan bestand aus ner kleinen Wanderung entlang am Europakanal und dann hoch zum Wolfsberg. Nach etwa 2 Kilometern gab es einen sehr lustigen Geocache zu absolvieren. Ein Bauer hatte eine Ziege, einen Kohlkopf und einen Hund und die drei mussten heil auf die andere Seite des Flusses. Vor Ort war eine Fähre und diese konnte immer nur einen zusätzlich mitnehmen. Wir also drauf auf die Fähre und haben uns zunächst mit der Ziege rübergezogen, dann haben wir den Hund geholt, die Ziege wieder mitgenommen und den Kohlkopf transportiert, zum Schluss nochmal die Ziege abgeholt und alle waren heil drüben und wir konnten den Cache finden. Das war echt lustig, mit Muskelkraft sich über den Fluss zu ziehen. 

Tagesziel

Fähre

Fährmann hol über

oder eben Fährfrau

jetzt aber weiter

Dann stand wieder laufen auf dem Programm, bergan und das auch ziemlich steil. Lohnte sich aber, denn alsbald hatten wir einen großartigen Ausblick auf das Altmühltal. Wir verschwanden dann im Wald und trafen auf der Wanderung auf einen Trimm-Dich-Pfad. Pflichtbewusst absolvierten wir die Übungen und lachten einige Mal herzhaft. Die Aussicht an einem malerischen Felsen ließ dann unser Herz höher schlagen, noch ein paar Meter weiter, die nächste Aussicht. So verging der Wandertag recht schnell und mit den restlichen Übungen des Trimm-Dich-Pfades waren wir dann auch schnell wieder unten vom Berg. 

Am Wegesrand

Blick ins Tal

Eleganz auf dem Trimm Dich Pfad

Aussicht 

ich hab kein Bock mehr

Hinein in die Stadt, so ein Hüngerchen machte sich breit. Wir hatten nur nicht bedacht, dass Montag ist. Dönermann hatte echt zu. Dann eben ins Eiskaffee, jeder ein Bier und einen Toast und dann kam das Schleckermaul in mir durch. Ein Nusseisbecher sollte es sein und zu meiner großen Verwunderung entschied sich sogar Axel für einen Eisbecher. Die Sonne schien uns genau ins Gesicht und gab uns so die Illusion von Wärme. Auch wenn es sonnig war, war es doch auch arschkalt. 

beißt nix an

ah so sieht der bei Sonne aus

eigentlich Chinesenbrunnen

leckere Kalorienbombe
Zurück am Auto, ruhten wir ein halbes Stündchen und machten uns mit Sonnenuntergang auf den Weg nach Riedenburg zum nächsten Schlafplatz. Ein gratis Parkplatz mit Toilette direkt am Main-Donau-Kanal. Prima. Nun hieß es nur noch die hungrigen Mägen zu besänftigen. Das gelang uns ganz vortrefflich. Im großen Restaurant „Zur alten Post“ konnte ich mich in ein Sofa knitschen, Axel auf einem bequemen Stuhl Platz nehmen und mit Schäuferle und Bier ließen wir den Abend ausklingen. 

Wetter: sonnig aber kalt und windig
Essen: Schäuferle
Stellplatz: am Kanal in Riedenburg

unscharfer Eddie des Tages Blick auf Dietfurt

in Riedenburg

nahe des Schlafplatzes

steht dran

Schäuferle

vorbereiten für den nächsten Tag