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Samstag, 19. April 2025

19.04.2025 Zum Leuchtturm Stilo

Als wir morgens wach wurden, war es kalt und bewölkt.15 Grad kälter als gestern. So zog uns erstmal nix aus dem warmen Bett. Den Tag vergammeln wollten wir aber auch nicht und so ging es nach der Hausordnung und ein wenig Rumtrullern gegen Mittag dann doch noch los. Wir fuhren nach Stilo. Dort gab es einen schöne Geocacherunde die letztendlich zum Leuchtturm führte. Da es noch außerhalb der Saison ist, sind die Parkplätze kostenfrei und das nutzten einige. Wir trabten los und schon nach etwa einem Kilometer sah man im Wald einen Sandberg. Urplötzlich, einfach so. Klar war ne Düne. Aber rundherum war echt nur Wald, noch lange kein Wasser in Sicht und dann türmt sich da so ein Berg auf. Das war spannend und wurde von uns erkundet. Nein keine Angst wir sind nicht einfach so hoch, sondern auf dem Pfad, der dafür da ist. 

Nur ein Wegzeichen

Vermessung an der Düne

ein Eindruck, wie steil es war

hält sich fest

da hinten ist der Richtige

Danach ging es weiter zum Meer. Das bot wieder einen anderen Anblick. Keine Muscheln, keine Steine, viel Treibholz und endlos Sand. Egal in welche Richtung man blickte. Das Wasser selbst plätscherte sacht vor sich hin. Viele Menschen und Hunde waren unterwegs. Nach 1,6 km am Strand lang, ging es dann wieder in den Wald, vorbei an einem alten Signal in Richtung Leuchtturm. War ganz schön anstrengend bergan durch tiefen Sand zu laufen. Am Turm machten wir eine Pause. Axel nutzte die Gelegenheit und bat den Leuchtturmwärter um Hilfe bei einem Geocaches. Er erhielt nen Hinweis, welche gefragten Leuchttürme es sein könnten. Da das Areal 16 Uhr zu gemacht wurde, ging es auch für uns weiter zurück in den Ort. Wir gönnten uns nen Kaffee und eine Waffel dazu. Alle Geocaches auf der Runde wurden gefunden und zufrieden trafen wir wieder am Auto ein. 

plätschert

ewig vor sich hin

Bunkerrest?

Signalruine

irgendwo muss er ja klettern

Leuchtturm Stilo

Plakette

Leuchtturmwärter

entspannt oben 

Da noch Zeit war, fuhren wir weiter nach Leba und drehten eine kurze Runde am Hafen. Das Wetter spielte nämlich nicht mehr mit, es fing an zu regnen. Trotzdem absolvierten wir die geforderten Punkte am Hafen und sahen sogar ein Boot einfahren. Als wir jedoch wieder am Auto waren, waren die Klamotten ordentlich nass, Also „heim“ auf den Campingplatz und aufwärmen. Axel löste tatsächlich mit den Angaben des Leuchtturmwärters den Geocache. Dann wurde gekocht. Gestern hatten wir Piroggen erstanden, die gabs vorgekocht und angebraten.

Schlafplatz: Campingplatz Uwoja
Essen: Piroggen
Wetter: 11 Grad bewölkt ab 17 Uhr Regen bis ca. 18:30 Uhr

und wie komm ich runter

Eddie des Tages

am Hafen

hier kommen wenigstens Schiffe


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Fast zum Leuchtturm und dann nach Calvi – 10.10.2018


Die Nacht war vorbei, die Sonne lachte und wir starteten gemütlich mit Frühstück in den Tag. Und wenn wir schon im Schutz der Notre-Dame de la Serra schlafen, dann muss man auch mal die ca. 50 m noch hinlaufen. Überrascht waren wir vom Blick auf Calvi den man von dort hat. Und die Maria de Berge war es wohl die uns bewachte. Was machen wir denn nun heute? Was Leichtes und dann vielleicht mal Calvi angucken. Auf dem Weg zum Parkplatz füllten wir alle Wasserflaschen und den Kanister auf. Es gab eine sehr ergiebige Quelle unterhalb der Kapelle. Heiliges Wasser? Vielleicht. 
wieder alles verstaut
die Kapelle
Maria der Berge

Wasser holen
Auch weitere Tafonifelsen konnten wir sehen. Ein besonderes Exemplar war fast eine Kugel mit einer Aushöhlung in der man mit etwas Fantasie und Romantik ein Herz erkennen kann. Leider kam man nicht direkt ran. Mutter Natur hatte alles zuwuchern lassen. Wir erwischten den letzten freien Parkplatz und sahen den Leuchtturm an der Spitze der Landzunge. Zu meiner großen Freude ging es erstmal bergab. Aber nicht lange und dann schlängelte sich der Weg mal rauf mal runter in Richtung Leuchtturm. Erstaunlicherweise gab es keine Bäume nur flache Vegetation. Der Weg war langweilig und so drehten wir noch vor dem eigentlichen Ziel um, den Geocache hatten wir schließlich gefunden. Nach der gestrigen Wanderung waren wir eher lustlos unterwegs. Und Fotos haben wir auch nur mit den Handys gemacht.
Herz aus Stein
such den Leuchtturm
da ist er
Mini - Maria
Dann lieber nach Calvi rein und abends nicht so spät weg zum letzten Zeltplatz. Gesagt getan und so landeten wir am Nachmittag in Calvi. Calvi ist einer der Orte auf der Welt, die behaupten Columbus wäre da geboren. Und der Ort hat eine große Zitatdelle auf der heute noch die Fremdenlegion stationiert ist. Wir guckten uns diese an, kauften paar Souvenirs und schlumperten durch die recht hübschen Gassen mit vielen Geschäften. Die Gerüche werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Eigentlich hat man ständig Appetit, wenn man Schinken, Wurst und Käse riecht. Einkaufen waren wir auch noch und dann ging es beizeiten in Richtung L’lle Rousse. Zelt aufbauen und Kochen und das Getröppel von oben ignorieren. Gute Nacht, morgen ist der letzte ganze Tag.
Fahnenappell
Oberhalb von Calvi auf der Zitadelle
Kirche, man kam nicht rein, geschlossen 
hoch oben hinter trutzigen Mauern
Triumphbogen - oder so